
Meinung & Wertung
Robert Bannert meint: Segas Prügelkämpen-Recycling hat den Siedepunkt erreicht: Spielbarkeit und Joypad-Steuerung bleiben ungeschlagen, die Manöver lassen sich flott in Ausfallserien integrieren und gehen leicht von der Hand. Beat’em-Up-Profis werden von der bislang größten Prügelmannschaft gefordert und vertrimmen die Widersacher mit konkurrenzloser Manöver-Flut. Wer die beiden Originale allerdings schon im Regel stehen hat, sollte sich den Kauf des technisch etwas schwächeren Updates überlegen: Die Virtua Fighter 2-Helden wurden auf die niedrigere Fighting Vipers-Auflösung runtergerechnet, Mimik, Sprach-Samples und Animations-Grazie sind weniger ausgeprägt als bei den Vorgängern. Trotzdem ist Fighters Megamix ein bombastisches, prima spielbares Beat’em-Up – leider mit zu wenig Neuerungen (Lichteffekte, Ausweichen).
Rückkehr der nimmermüden AM2-Clique: Mehr Figuren, mehr Manöver, mehr Extras und weniger Grafik.
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Last Bronx habe ich mir damals auch gekauft, das Spiel war super. Fighting Vipers hatte auch viele Fans, aber wie geschrieben, Charadesign und die schwache Grafik haben mich damals zu anderen Spielen greifen lassen. Ich liebe die Saturn-Zeit.
Ich habe damals mit Kumpel Fighting Vipers recht viel gezockt, aber Megamix nie gekauft. Geld war als pubertierender Spross knapp und es dann lieber in Last Bronx investiert, was auch sehr cool war. 🙂
@Saldek
das ist kein ableger der Fighting Vipers serie. das ist ein gleichberechtigter crossover zwischen Virtua Fighter und Fighting Vipers.
die grafik ist das einzige manko an Fighters Megamix. Mit der Virtua Fighter 2 grafik wäre es das ultimative fighting game seiner zeit gewesen.
Mal probegezockt ! Aber nie gekauft. Fand es aber irgendwie schon gut damals.
Was an VF und dessen Quasi-Ablegern recht nett war, ist der Fokus auf Kampfkunst. Hier und da taucht mal ein Special Move auf, aber im Wesentlichen ist das Kampfsystem noch recht deutlich vom Martial Arts Spirit beeinflusst. Ab Ende der 90er geriet das immer mehr in den Hintergrund und wenn man sich heute ein Soul Calibur VI anguckt, dann kämpft da quasi nur noch rote Farbe gegen blaue Farbe, so zugekleistert ist das alles.
Die Saturn- und Dreamcast-Spiele gingen etwas an mir vorbei. Irgendwie stand die Serie immer im Schatten von Virtua Fighter. Das Konzept mit den Rüstungen wegkloppen war ganz interessant, allerdings war das CHara-Design dadurch auch recht eigenwillig. Auch technisch war es nicht auf Augenhöhe mit VF. Mir fehlte da irgendwie immer der Grund auf Fighting Vipers zu wechseln.