
Meinung
Thomas Nickel meint: Ich mache keinen Hehl daraus: Das GameCube-Original halte ich für ein Meisterwerk – 2004 griffen die einzelnen Spielelemente fast perfekt ineinander. Allerdings ist diese sorgfältige Balance eben auf ein Spiel abgestimmt, das lokal mit einem gemeinsamen Spielstand gespielt wird: Online und mit separaten Accounts kommt das Konstrukt leider teilweise arg ins Wanken, vieles ist entweder umständlich oder unnötig eingeschränkt. Warum trifft sich die Gruppe nur noch im Dungeon? Wieso macht nur der Host-Spieler Story-Fortschritte? Warum kann nur der Host nach einem Bosskampf Briefe schreiben? Überhaupt ist die Entscheidung, auf den lokalen Mehrspieler-Modus zu verzichten, für mich nicht nachvollziehbar, hätte ein solcher doch viele der oben genannten Probleme gelöst. Doch die grundlegenden Qualitäten von Crystal Chronicles sind trotz einiger nicht nachvollziehbarer Designentscheidungen immer noch spürbar und das Abenteuer macht Spaß. Aber leider hat Square Enix hier nicht nur die Chance verpasst, die definitive Version des Spiels abzuliefern – die Neuauflage ist auch schwächer als das GameCube-Vorbild.









Final Fantasy Crystal Chronciles war super, wenn man die Hardware dafür hatte. Schade das die Handy Version anscheinend Lead Platform hierfür ist. Wenigstens kann man den anfang gratis spielen. Mir tut jeeder leid der dafür blind Geld ausgegeben hat.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich es damals wirklich ätzend fand, dass jeder Spieler einen GBA benötigte, um im Multiplayer zu zocken.
Auch so war Crystal Chronicles nicht wirklich das Serienhighlight. Das Remaster scheint da nicht viel geholfen zu haben…