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Dieses Jobsystem (Veteranen erinnern sich an den fünften Teil) entschädigt Euch für die limitierte Zahl von Partymitgliedern und verleiht dem genretypischen Aufleveln Eurer Figuren einen komplexen Zusatzaspekt, da Ihr nicht nur die Attribute Eurer drei Miezen verbessert, sondern auch sukzessiv neue Fähigkeiten für die insgesamt 17 Kostüme freischaltet.
Von der strikt linearen Missionstruktur früherer Teile haben sich die Designer von Final Fantasy X-2 verabschiedet und beschreiten mutig das Neuland eines modular aufgebauten Missions-Systems. Je nach Gusto könnt Ihr in etwa 30 Stunden dem Story-Hauptstrang (in fünf Kapitel eingeteilt) folgen, oder durch Spira stromern und Bonusmissionen wie Ticketverkaufen, Ballerspieleinlagen oder ausschweifenden Bonus-Dungeons frönen. Wollt Ihr die Komplettierungswertung von 100 Prozent auf dem Schirm haben, müsst Ihr bis zu hundert Stunden Spielzeit veranschlagen. Zum Vergleich: Folgt Ihr nur der Hauptstory, habt Ihr etwa 45 Prozent des kompletten Spiels erlebt. Weiteres Novum: Sobald Ihr den obligatorischen Obermotz weggebürstet habt, dürft Ihr das Spiel nochmal mit allen gesammelten Kostüm-Sphäroiden durchspielen, was den ‘Ich stöbere alles auf’-Reiz und die Langzeitmotivation gehörig in die Höhe treibt.
Die Präsentation von FF X-2 liegt mit Teil 10 in etwa gleich auf. Mimik und Details der Hauptcharakter-Modelle sind ein Augenschmaus, viele Hintergründe und Monster wurden aber offenbar einfach aus dem Vorgänger übernommen. Obwohl man so wenig Neues zu Gesicht bekommt, freut man sich doch, alte Orte und Bekannte in Spira wiederzutreffen: Lulu hat ein Baby von Wakka bekommen und die frühere Residenz von Seymour in Gouadosalam bietet nun der Zicke Leblanc standesgemäße Heimstadt. Um die musikalische Untermalung kümmerte sich erstmals nicht Nobuo Uematsu. Ska- und Discotracks dominieren die Akustik, martialische Orff-Plagiate wie zu PSone-Zeiten suchen Spiele-Soundtrack-Fans vergeblich.







Final Fantasy X-2 finde ich gut. Kann man auch heute noch gut zocken. Meine persönliche Wertung lieget bei 75 Punkten.
Mit Teil X-2 ging es mit Final Fantasy so richtig schön bergab. Teil XII hatte dann zwar noch einmal ein interessantes Konzept mit seiner offen wirkenden Welt und dem Kampfsystem, aber die Geschichte fand ich auch dort mehr meh…Teil XIII und seine Nachfolger waren auch nicht meins und von Teil XV rede ich schon gar nicht mehr.
Die Teile VI bis X waren und sind Weltklasse, aber was danach kam, finde ich einfach nur öde. Und ja, sehe ich ähnlich. Die Reihe ist nur noch ein Schatten ihrer selbst Nippon-RPGs können mittlerweile zahlreiche Firmen besser, auch so kleine Indies.
Ich tu mich mit solchen “Top” Listen immer schwer, als sie mit eindeutigen Nummern zu versehen aber FFXIV gehört auch mit zu den besten Serien Teilen.
Der nächste Teil also FFXVI hat zumindest das Potenzial sich da ein zu Reihen.
Teil 12 ist in den Top 3 der Reihe, das ist schon ein wenig mehr als „Delle nach oben“ ?
Ab hier ging es mit Final Fantasy nur noch bergab. Der 12er brachte noch mal kurzfristig eine kleine Delle nach oben. Final Fantasy ist nur noch ein Schatten seiner selbst.
Bin auch kein Freund von X-2.
Nach X, welches ich seinerzeit richtig verschlungen habe, ging der Ansatz mit nur den drei Protagonistinnen und Jobsystem, dazu der Girly-Style-Ansatz und der Verzicht auf Musik von Uematsu für mich nicht richtig auf.
Jetzt mit mehr Abstand und sozusagen als eigenständiges Spin-Off könnte mein Eindruck ggf. anders sein.
Aber bevor ich das nochmal anspiele, gibt es noch ne Reihe von anderen Spielen, denen ich den Vorzug gebe.
Ich fand dass spiel furchtbar, dieser Girls only Quark ging gar nicht und auch dass skillsystem war nicht mein Ding.
Alles in allem war dieser Teil für mich so ein bisschen der Anfang vom Ende für die Marke Final Fantasy. Kein Teil danach hat mich je wieder so begeistert wie der snes teil mit Terra, die psone teile 7-9 und der 10.
Ich hoffe dass der 16 wieder mal in die puschen kommen wird, wobei bei square enix kann man sich ja nie so sicher sein was am Ende so rauskommt.
„ ich werde das Teil sicher nicht eher aus der Hand legen, bis meine Komplettierungsanzeige 100 Prozent zeigt.“
Viel Spaß dabei, selbst mit Lösungsbuch ist mir das nicht gelungen, weil kleinste Fehler im Spielverlauf das verhindert haben. Saudummes Game-Design, aber insgesamt fand ich das Spiel klasse.
Hab’s auf Switch mal probiert, bin aber im Gegensatz zum Vorgänger überhaupt nicht mit warm geworden.
“Präsentation teilweise schlampig” kek