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Aktiv steuert Ihr stets nur den Anführer Eurer Drei-Mann-Party, die in den ersten beiden Dritteln des Spiels fest vorgegeben wird, aber im Zuge der Story häufig durchwechselt. Anfangs umfasst Euer Zeitbalken nur zwei Segmente, im Laufe der Handlung kommen drei weitere hinzu. Sobald ein Segment voll geladen ist, könnt Ihr bereits mit einem Standardangriff am Kampfgeschehen teilnehmen. Mächtigere Angriffe und Zauber kosten entsprechend mehr Balkensegmente und verlangen eine längere Wartezeit. Dabei motiviert Euch das Spiel stets zu möglichst schneller Navigation durch das Kampfmenü, denn erstens bekommt Ihr für rasch erledigte Gegner eine höhere Belohnung und zweitens treibt Ihr so den Serienbalken Eures Gegners in die Höhe. Ist der voll, tritt Euer Kontrahent in den Schock-Modus ein und Eure Kämpfer verursachen immensen Serienschaden. Eure beiden KI-Mitstreiter agieren derweil gemäß ihren zugeteilten Rollen. Von diesen Jobklassen gibt es sechs Varianten: Brecher oder Verheerer kümmern sich ums Dreinschlagen, Verteidiger und Heiler übernehmen die Defensive und Augmentoren sowie Manipulatoren wirken unterstützende Magie. Per Paradigmenwechsel ändert Ihr jederzeit während der Kämpfe die Kombination der Rollen Eurer drei Kämpfer und müsst dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kontinuierlicher Schadensgenerierung und rechtzeitiger Heilung herstellen, was gerade in den Bosskämpfen blitzschnelles Taktieren erfordert.
Später im Spiel erhält jeder Eurer Charaktere zudem noch ein Esper, ein Beschwörungsmonster, das entweder selbstständig auf dem Schlachtfeld aufräumt oder sich zum Reittier transformiert und gigantische Schadenswerte erzielt. Nach etwa 25 Stunden Spielzeit betretet Ihr Grand Pulse, eine wilde, urtümliche Gegenwelt zur technisierten Himmelsstadt Cocoon. Hier dürft Ihr erstmals das voll entwickelte Kampfsystem und sämtliche Esper einsetzen. Spätestens jetzt kommen auch die Auflevler auf ihre Kosten, denn etliche Sidequests und nachwachsende Gegnerbestände laden zum freien Sammeln von Kristallpunkten ein, die Ihr im Kristarium ausgeben könnt, um die Statuswerte und Fertigkeiten Eurer Charaktere zu verbessern. Dabei ist ungewöhnlich, dass Ihr nicht einen Skilltree pro Spielfigur entwickelt, sondern jeder Rolle gesondert Kristallpunkte zuweisen müsst. Klingt kompliziert, spielt sich dank linear aufgebauter Kristariums-Routen aber simpler als z.B. das Sphärobrett aus Final Fantasy X.
Je nachdem, wie viele Missionen Ihr löst, braucht Ihr zwischen 40 und 60 Stunden, bis Ihr das dreizehnte und letzte Kapitel des Spiels erreicht. Einen Großteil der Spielzeit werdet Ihr dabei mit offenem Mund zocken, denn was Square Enix an audiovisueller Pracht aus der Kristallkugel zaubert, gehört zum Besten, was Ihr derzeit auf HD-Fernsehern zu sehen bekommt.











Hier kommt FF XIII dann ja im Grunde doch gut weg.
Ich hab’s im Laufe der Jahre immer wieder angefangen und auch jedes Mal immer wieder abgebrochen.
Das letzte Mal auf dem PC vor ein paar Jahren kam ich aufgrund von niedriger Erwartungshaltung auch mit den nervigen Charakteren, den Schlauch-Levels und dem Fal’Cie-Geschwafel klar.
Aber als mir das Spiel dann nach ca. 20 (- 30) Stunden erneut ne neue Spielmechanik mit Tutorial-Rotze um die Ohren geworfen hat, war das für mich dann auch wieder vorbei.
Das Spiel nimmt irgendwie nie richtig Fährt auf und wenn man denkt, dass man nun endlich loslegen könnte, ohne wieder was neues zu lernen und auszutarieren, dann bremst das Spiel mittendrin einfach wieder volle Pulle ab.
Von der Präsentation damals war das allerdings wirklich echt gut. Grafik und Sound waren schon top.
Ich glaube, so rückwirkend betrachtet, ist FF XIII nicht ganz unbeteiligt an meinem nachlassenden Interesse an JRPGs. Früher hab ich die echt gerne gespielt.
Seinerzeit mitunter harsch kritisiert ob seiner „Schlauchigkeit“ und anderer auf das Nötigste heruntergebrochener RPG-Standards (keine Städte, Shoppen am Speicherpunkt), war und ist FF XIII eine rasante, fesselnde und audiovisuell beeindruckend gut gealterte Fantasy-Opera der besten Art. War das Kampfsystem bei mir erst Liebe auf den zweiten Blick, bereue ich nicht, es vor 3-4 Jahren nochmal durchgezockt zu haben.
Habe es definitiv in besserer Erinnerung als Teil XI und kann es jedem FF-Fan empfehlen, der nicht immer die 120-Stunden-Breitseite braucht.
Ach und noch was: Snow ist ne richtig coole Socke, ein grundanständiger Kerl und hat ein mega-Musikthema.
Musste mal gesagt werden:-D
Sollte der erste Teil gewesen sein den ich gespielt hatte. Seinerzeit war das Spiel eine enttäuschung. Aber so in der Retrospektive war es schon ganz okay. Wir waren damals wohl einfach zu verwöhnt oder hatten eine zu hohe Erwartung.
Römischen Ziffern durcheinander gebracht.
Dragon Quest IX erschien auf den Nintendo DS.
Wobei Teil XI gab’s für Nintendo 3DS nur in Japan.
XIII hatte einige Schatten (ein paar nervige Charaktere, verkopfte Story), aber noch viel mehr Licht (unglaubliche Grafik, super Musik, tolles Kampfsystem). XIII-2 hat dann versucht, die Welt zu öffnen und weniger linear zu sein, aber die Zeitreisegeschichte hat sich dann wirklich völlig ins Obskure verabschiedet. Ich könnte heute keine 3 Sätze dazu sagen, was in Teil 2 eigentlich passiert, und das obwohl ist das Spiel bis zur Platintrophäe gezockt habe.
Der letzte gute klassische jrpg teil war der zehnte mit tidus.
Schon x-2 mit yuna war der Anfang vom Abstieg. Und 13 hab ich zur hälfte hin abgebrochen. Danach war die Reihe für mich nie wieder dieselbe.
Hat sich bei mir generell krass gewandelt mittlerweile kann ich mir fast nur noch west rpgs geben, elder scrolls, witcher, cyberpunk, mass effect, oder dragon age.
Ganz selten gibt es ausnahmen wie persona 5/strikers selbst tactica hab ich geliebt oder dragon quest 11.
Ich spiele es ab und zu, wenn ich meine Eltern besuche. Dort ist die PS3 noch angeschlossen. Sieht selbst auf einem großen 4K-Fernseher aus kurzer Distanz noch sehr gut aus. Bei Clair Obscur auf der PS5 haben die vorgerenderten Videos mehr Kompressionsartefakte.
Mir hat Final Fantasy XIII sehr gut gefallen. Kann sich auch heute noch sehen lassen. Grafik und Sound sind gut gealtert. Das Kampfsystem flutscht. Ich wünsche mir ein HD Remaster von allen 3 Teilen.
Final Fantasy XIII muss mit heftigen Vorurteile aushalten, weil es mehr in den Hand genommen wurde, Charaktere nicht jedermann Sache ist oder die Kämpfe zur hektischen wird.
Trotzdem, wenn man sich in diesen entschlacken Rollenspiel einlässt erlebt einen Highspeed JRPG in beeindrucken Grafik und tolles Soundtrack. Hinzukommt einen Story, was frühen und heute mich begleitet.
Wer einen traditionellen und charmante Rollenspiel sucht, spielt einfach Dragon XI auf den Nintendo DS.
Teil 1: ganz stark
Teil 2: Fiebertraum, aber Caius Ballad war ein aus meiner Sicht spannender Gegenspieler
Teil 3: nicht gespielt