Flucht von Monkey Island – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Simon Biedermann meint: Vorsicht, Lachsalven: Bei Flucht von Monkey Island jagt ein Kalauer den anderen. Es vergeht kaum ein Dialog ohne sarkastische Bemerkungen und Seitenhiebe auf Filme, Imbiss-Ketten oder sonstige popkulturelle Phänomene. So wählt Ihr selbst die unwichtigsten (und unsinnigsten) Phrasen, um jedes Detail und jeden Schmunzler mitzubekommen. Allerdings habt Ihr den Angriff auf die Lachmuskeln auch bitter nötig: Teilweise sind die Rätsel ziemlich happig, auch wenn sie meist durch intensive Kommunikation und Herumprobieren zu lösen sind. Guybrush steuert sich dabei erfreulich gut durch die stimmungsvollen Render-Landschaften – mit dem Analog-Stick lebt sich’s sogar besser als mit den Pfeiltasten einer PC-Tastatur. Und wegen der niedrigeren TV-Auflösung sieht das Ganze auch noch weniger kantig als in der PC-Version aus. Wer ein motivierendes Grafikabenteuer sucht, ist bei Teil 4 der Monkey Island-Saga genau richtig: LucasArts zaubert eine atmosphärische Comic­welt auf den Bildschirm. Passende Karibikklänge, kurze Ladezeiten und gelungene Übersetzung runden das Bild ab. Einziger Wermutstropfen: Pro Memory Card dürft Ihr nur einen Spielstand speichern.

Geniales PC-Adventure auf der PS2: Ulkige Dialoge, hübsche Optik und gelungene Steuerung überzeugen auf ganzer Linie.

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Walldorf
2. Oktober 2020 0:37

War vor genau 20 Jahren mein erstes Monkey Island und ich habe es geliebt. Der dritte Teil ist aber auch sehr gut. Mit den ersten beiden Teilen konnte ich nie viel anfangen, weil mir die von der Bedienung und Technik einfach zu altbacken waren.

Die Steuerung war zwar auch mit Gamepad nicht gerade intuitiv bei MI4, aber ein No-go ist diese “Panzersteuerung” für mich nur in Action-Spielen wie Resident Evil. In Adventures hat man eher selten Zeitdruck und daher weniger Frust.

Opa_Hoppenstedt
1. Oktober 2020 7:06

Das einzige, was mir vom Spiel hängengeblieben ist, war dieses unsäglich beknackte Zeitschleifen-Puzzle.

SonicFanNerd
30. September 2020 23:14

Kenne MI4 auch nur vom PC.
Da ich “Tales of Monkey Island” bisher nie gespielt habe (nur mal die ersten 5 Minuten) ist MI4 (“Escape from Monkey Island”) für mich das klar schwächste MI.
Die Steuerung auf dem PC war einfach nur Murks.
Das Drumherum, war zwar irgendwie immer noch Monkey Island, aber es hatte dann einfach nicht mehr das gewisse Etwas.

MI 1&2 sind für mich die Könige quasi. Und ich meine wirklich die Klassiker.
Nicht die SEs mit der neuen Grafik. Die sind dank Sprachausgabe und Möglichkeit zur klassischen Ansicht zu wechseln zwar auch nett, aber ich mag das Artdesign der SEs nicht.

MI3 finde ich auch heute noch richtig klasse. Auch wenn es nicht das MI3 ist, was sich Schafer (oder Gilbert) vielleicht vorgestellt hatten, hat es seine ganz eigene Klasse.

MI4 kommt da m. M. n. wirklich einfach nicht ran.
Ist aber trotzdem ein brauchbares “Point’n’Click-Adventure” (auch wenn man das mit dem P’n’C, wegen der beknackten Steuerung, so ja gar nicht mehr wirklich nennen konnte).

30. September 2020 20:14

Habs auf dem PC sehr gerne gepspielt. Die Steuerung war meh aber nichts, weswegen man aufgeben würde … einzig das mehr als besch…eidene Monkey Kombat war echt nervig, gerade der letzte Kampf war die Hölle.
Ansonsten haben sie ein paar nette Ideen eingebaut.

Steffen Heller
Redakteur
30. September 2020 17:08

Ging mir damals auch so. Ich lieeeebe Monkey Island, aber hatte auf dem PC einfach gar keinen Spaß mit dem Spiel, weil mich die Steuerung zu sehr genervt hat. Leider habe ich das wohl zwischenzeitlich verdrängt und mir erneut vor einiger Zeit die PC-Fassung geholt…bloß um wieder über die Steuerung zu meckern. 😀
Lange Rede, kurzer Sinn: PS2-Fassung ist hier empfehlenswert.

MadMacs
29. September 2020 14:53

Ich kann mich an die Steuerung nicht mehr erinnern. Durchgespielt hatte ich es auf jeden Fall.

Rudi Ratlos
29. September 2020 8:55

Gelungene Steuerung? Hab es seinerzeit für den PC deswegen abgebrochen, vielleicht ist diese Fassung tatsächlich einen Blick wert.