Formel Eins 2001 – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Professioneller Abschluss, tolles Debüt: Man merkt Formel 1 2001 in 32 wie in 128 Bit an, dass es Sony ernst nimmt mit seiner erfolgreichen F1-Reihe. Beide Produkte bewegen sich – bis auf einige Patzer in der Menüführung – von Design und Technik her auf hohem Niveau. So liefert System 33 auf der PSone ein flotten, wunderbar spielbaren Titel ab, der in die Fußstapfen des Vorgängers tritt. Trotz oder vielleicht wegen der hohen Geschwindigkeit müsst Ihr allerdings mit einer wenig glanzvollen und etwas groben Optik Vorlieb nehmen. Bei den Optionen hätte ich mir ebenfalls ein Quentchen mehr Ideen­reichtum und Vielfalt gewünscht. Hier enttäuscht auch die PS2-Version: Kein Arcade-Modus, nur sechs Gegner im Splitscreen, ganze drei Perspektiven zur Wahl – sowas zeichnet ein Produkt nicht als Spitzentitel aus. Wohl aber die wirklich beeindruckende, ruckelfreie Grafik und die realistische Fahrzeugphysik. Im Gegensatz zur gelungenen Ubi-Konkurrenz benötigt Ihr auf höchster Schwierigkeitsstufe viel Einfühlungsvermögen, eine lange Lernphase und eine erhebliche Portion Geduld, bis Ihr um die vorderen Plätze mitfahren dürft. Profis greifen also lieber bei Formel 1 2001 zu.

Beachtlicher Erstling: Herausfordernde Simulation mit einwandfreier Optik. Leider etwas bescheiden in zusätzlichen Optionen.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound
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Lincoln_Hawk
1. September 2020 19:43

Einfach nur geil
Auch wenn ich die psygnosis f1 bis heute immer noch am besten finde