Full Spectrum Warrior – im Klassik-Test (Xbox)

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Der Krieg beherrscht Amerikas Bildschirme, und das nicht nur in Form von Nachrichten aus dem Brandherd Irak. Auch in Computer- und Videospielen werden historische und aktuelle Waffengänge verstärkt thematisiert, was spätes­tens die dies­jährige E3-Messe mit ihrer Flut an militärischer Software gezeigt hat. Die Pandemic Studios (Star Wars ­Clone Wars) schwimmen zwar mit im Strom Hurra-patriotischer US-Kriegsspiele, laden bei Full Spectrum Warrior aber weder zum pulverdampfenden Reaktionstest noch zum strategischen Einheitengeschiebe. Vielmehr verschmelzen die kalifornischen Entwickler die kühle Kopfarbeit eines Befehlshabers mit der atemlosen Anspannung des Frontkämpfers und schaffen dadurch ein ebenso ­innovatives wie eindringliches Spiel­erlebnis.

In elf umfangreichen Missionen löst Ihr einen Konflikt wie aus dem Lehrbuch – kein Wunder, basiert Full Spectrum Warrior ja auf einer Trainingssimulation der US Army. Selbige ist im Spiel ins vorderasiatische Land Zekistan einmarschiert, um den fiktiven Wüstenstaat von einem grausamen Diktator zu befreien. Doch statt sich der Übermacht modernen Militärs zu beugen, verschanzen sich Fundamentalistenführer Al-Afad und seine Anhänger in der Hauptstadt.

Mit zwei Spe­zial­einheiten à vier Mann durchstreift Ihr verwinkelte Gassen und ausgebombte Stadtlandschaften, immer auf der Suche nach Aufständischen bzw. Kameraden oder Geiseln, die Ihr aus deren Händen befreien sollt. Auch das Wiederauffinden einiger Kisten Stinger-Raketen, die Befreiung des Flughafens oder die Zerstörung eines gepanzerten Fahrzeugs gehört zu Euren Aufgaben.

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