Galleon – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung

Raphael Fiore meint: Matrosen, hisst die Segel – der Wind steht nach sechsjähriger Irrfahrt günstig! Wer hätte das gedacht: Der äußerst gelenkige und sympathische Rhama sticht endlich in See. Sein Entwicklungs-Alter ist ihm jedoch anzusehen – karge Texturen sowie kantige Polygon-Figuren trüben die fantastische Abenteuerwelt Eures Helden. Auch eine karge Musik­untermalung, auf Dauer langatmige Kämpfe sowie mühsame Schatz-Suchereien kratzen am Sauber-Image des Seefahrers. Doch eine ausdrucksvolle Geschichte sowie die exzellente deutsche Synchro mit professionellen Sprechern machen besagte Mängel locker wieder wett. Außerdem begeistern die Protagonisten mit Charme, Witz und vielschichtigem ­Wesen. Am meisten fasziniert die unübliche wie originelle Steuerung: Zu Beginn gewöhnungsbedürftig, kraxelt Ihr innerhalb kürzester Zeit behände über raue Berg-Massive oder marschiert sicher über schmale Bretter. Meine Bitte: Abenteuer-Liebhaber mit einem Faible für Piraten und kniffligen Hüpfpassagen – lasst Euch von der gemäßigten Grafik nicht täuschen, sonst verpasst Ihr eine hinreißende Seeräuber-Mär.

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