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| Spiel: | Geheimakte 2: Puritas Cordis |
| Publisher: | Deep Silver |
| Developer: | Fusionsphere |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | DS, Wii |
| Erhältlich für: | DS, Wii |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 6 / 2009 |
Rätselrussin Nina muss sich von ihrem Tunguska-Trip erholen. Ex-Freund Max wird nach Indonesien abgeschoben und eine Kreuzfahrt nach Portugal soll Entspannung bringen. Pfeifendeckel. Ein geheimnisvolles Pergament, ein vertauschter Koffer und der Fernsehauftritt einer Weltuntergangssekte genügen und schon stopft sich Fräulein Kalenkow ihre dralle Jeans wieder mit allerlei skurrilen Rätsel-Zutaten voll. Mit dem Analog-Stick respektive per Stylus schickt Ihr die rothaarige Heldin der Geheimakte-Serie und später auch ihren Kollegen Max und dessen Partnerin Sam (!) durch Kopfnuss-Parcours auf hoher See, in der Pariser Metro oder dem unvermeidlichen Schloss. Während die Story uninspiriert auf Dan Browns Pfaden wandelt und die witzigen Dialoge des Vorgängers – von Genre-Insiderwitzen und Monty-Python-Anspielungen einmal abgesehen – merklich an Esprit eingebüßt haben, bewegen sich die Gegenstands- und Logikrätsel bis auf wenige Ausnahmen auf vernünftigem Niveau. Lediglich eine dröge Stein-Schnitzeljagd durch Paris nervt ob ihres aufgeblähten Umfangs.
Im Unterschied zur PC-Version löst Ihr manche Rätsel auch durch Mikrospiele, so putzt Ihr ein dreckiges Fenster per Remote-Wischer oder Stylus-Schrubber sauber. Die optische Präsentation wirkt etwas aufwändiger als beim Vorgänger. Es gibt mehr Zwischensequenzen und auf dem Wii dynamische Zooms, allerdings wirken manche 3D-Objekte unschön in die detaillierten Hintergrundbilder eingeklebt. Leider kann die Animationskunst der deutschen Entwickler auch nicht immer das internationale Niveau halten, so wirkt Ninas langsame Laufanimation ausgesprochen hölzern. Letztendlich solides Rätselfutter für Verschwörungstheoretiker mit reinem Herzen.























