Get on da Mic – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Raphael Fiore meint: Get on da Mic get off da Mic, denn für Big Business bist du nicht ­bereit: Dabei stößt nicht die Ami-Songauswahl (obwohl es genug deutsche Rapper gibt) übel auf, sondern deren Aufmachung. Statt Snoop rappt eine billige Imitation und die dünnen Beat-Samples törnen gewaltig ab. Doch es wird noch schlimmer: Die graue Taktleiste hilft Anfängern nicht weiter, da mitten im Lied das Tempo wechselt. Egal: Ich brabble und summe irgendetwas daher und steige trotzdem zum Rap-Gigant auf. Spötter behaupten mit sarkastischem Unterton: “Damit ist es eine ­perfekte Rap-Umsetzung”. Selbst die fette Kohle bringt nichts: Denn ­gekaufte Villen erspäht Ihr nur auf dem Auswahlschirm – Afterparty ade! So werden nur Freestyler oder Auswendiglerner kurzfristig glücklich.

Miese Beats und eine nutzlose Takt-Abfrage versalzen den vir­tuellen Rap-Einstieg gewaltig.

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