Giana Sisters DS – im Klassik-Test (DS)

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Anno 1987 versetzte ein deutsches C64-Spiel Nintendo in Aufruhr: The Great Giana Sisters von Rainbow Arts war ein dreister Klon der Super Mario Bros.-Titel – prompt ließ der NES-Konzern die Verbreitung im Rest der Welt verbieten. 22 Jahre später wagen die Schwestern einen neuen Anlauf, als Entwicklungsleiter fungiert mit Armin Gessert der Programmierer des kontroversen Oldies.

Anders als beim großen Vorbild wuselt die reanimierte Giana durch klassische 2D-Szenarien, die nicht nur horizontal, sondern in alle Richtungen scrollen. Ansonsten wird gehüpft wie gehabt: Ihr marschiert vom Start zum Ziel und springt Feinden auf den Kopf. Rempelt Ihr Sternblöcke an, springen Juwelen und manchmal eine Leuchtkugel heraus – sammelt Ihr Letztere, wird Giana zum Punkgirl, das auch Feuerbälle wirft. Ansonsten machen sich Extras rar, lediglich eine Luftblase (zum Fliegen) und eine Sprudelflasche (für Spritzangriffe) tauchen vereinzelt auf. Generell scheint Giana Sisters DS für Einsteiger gedacht zu sein: Die meist kurzen Abschnitte bleiben stets übersichtlich, das Lauftempo überraschend langsam und der Schwierigkeitsgrad niedrig – erst weit nach der Hälfte werden manche Passagen fordernder.

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