GoldenEye 007 – im Test (Wii / DS)

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Screenshot von GoldenEye 007
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Nach Nintendo und Elec­tronic Arts ist Activision der dritte Hersteller, der sich an einer Umsetzung des James-Bond-Films GoldenEye (1995) versucht: Diesmal erwartet Euch ein etwas ungewöhnliches Update des Klassikers, das sowohl Film- als auch Spielelemente des Originals auf den neusten Stand bringt. So schlüpft jetzt statt Pierce Brosnan der kernige Daniel Craig in die Hauptrolle, auch für die deutsche Synchro sind die Originalsprecher tätig. Einige Levels erinnern stark an das N64-Original, dessen Anhänger trotzdem keine schlichte Wiederholung erwartet: Es gibt zwar zahlreiche ähnliche Szenen, doch die bekannten Schauplätze wie Damm, Schiff und Forschungsbasis wurden komplett neu gestaltet. Auf dem Wii spioniert Ihr mit Zapper, Nunchuk und Remote oder dem Classic-Controller: Alle drei Varianten lenken sich hervorragend, auch wenn man sich mit dem Joypad leichter umdrehen und präzisere Feuerstöße abgeben kann als mit der Remote-Kimme.

Geballert wird mit Pistolen, MPs, Shotguns, Sturm- und Scharfschützengewehren, welche Ihr meist von den Gegnern einsammelt – Ihr findet die Waffen mit den verschiedensten Upgrades wie Red-Dot-Visier, Ziellaser oder Schalldämpfer. Neben seiner geliebten P99 kann Bond stets zwei weitere Wummen tragen, was angesichts alles andere als dummer Feinde anzuraten ist: Die Schergen wechseln flink die Deckung und fallen geschickt zurück, wenn Ihr in ihre Flanke stürmt. Außerdem können sie Verstärkung anfordern, die Euch in die Zange nimmt: Wer unentdeckt bleibt, erspart sich so manchen Ärger! Bond bahnt sich jetzt seinen Weg auch durch Militärbasen, Technoclub und Rechenzentrum, wobei sein neues Spielzeug zum Einsatz kommt: Das Smartphone kann WLAN-Netze und Computer hacken sowie mittels Kamera und biometrischem Scan Zielpersonen indentifizieren.

Auch der berühmte Mehrspieler-Modus feiert ein Comeback, wahlweise für bis zu vier Spieler per Splitscreen oder zu acht online. Zur Wahl stehen neun Spielmodi, wobei man drei mit Erfahrung freischaltet. Bei den meisten handelt es sich um Deathmatch- und Teamkampf-Varianten (z.B. mit Golden Gun oder ohne Radar), in zwei Sondermodi kämpft Ihr um eine Blackbox bzw. das GoldenEye-Terminal.

Wer unterwegs spionieren will, greift zur DS-Version, die gut aussieht und sich spielerisch erfreulich eng an die Wii-Fassung hält.

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