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Auf den Straßen ist einiges los, was bei unvorsichtigem Verhalten die Polizei auf den Plan ruft: Fußgänger dürft Ihr kurioserweise straflos überrollen, auch Rempeleien mit zivilen Fahrzeugen sind den Gesetzeshütern egal. Touchiert Ihr dagegen einen Streifenwagen, wird sofort die hartnäckige Verfolgung ausgerufen. Anders als bei den großen GTAs habt Ihr zum Abschütteln der Ordnungshüter die Option, aktiv den Fahndungsstatus zu beeinflussen: Sorgt Ihr dafür, dass die Cops bei Unfällen ihre Autos demolieren, reduziert Ihr die Suchintensität.
Viele Missionen erfüllt Ihr nur, wenn Ihr das Vehikel verlasst. Um gegen aggressive Rivalen und Feinde zu bestehen, packt Ihr jede Menge Bleispritzen aus. Markierungen weisen auf Kontrahenten hin, per Schultertaste schaltet Ihr die automatische Zielerfassung durch. Problematisch wird das an sich handliche System lediglich, wenn viele Angreifer aus verschiedenen Richtungen kommen. Dann ist schwer vorhersehbar, welcher Feind wohl als Nächstes anvisiert wird.
Trotz der niedlich wirkenden Optik bleibt Gewalt nicht aus: Wenn ein kleiner Ganove erschossen wird, bilden sich Blutlachen. Fängt ein Passant Feuer, flüchtet er als lebende Fackel wild gestikulierend und schreiend. Sogar die bislang in Deutschland verpönten ’Sonderaufträge’ findet Ihr, bei denen Ihr z.B. innerhalb eines Zeitlimits eine Mindestzahl an Menschen mit der Kettensäge auslöscht. Weniger plakativ, aber genauso unmoralisch ist die wichtigste Nebenbeschäftigung: Seid Ihr nicht mit einem Auftrag beschäftigt, spürt Ihr in der ganzen Stadt Dealer auf und handelt mit verschiedenen Rauschmitteln. Durch Hinweise erfahrt Ihr, wo gerade was besonders billig oder teuer ist. So macht Ihr im Handumdrehen Kasse – außer Ihr werdet bei einem Deal geschnappt.
Die Drogentipps trudeln auf Eurem PDA ein, den Ihr per Touchscreen-Tipper aufruft. Das mobile Gerät ist ein ständiger und wertvoller Begleiter, der viele wichtige Funktionen abdeckt. Neben der Verwaltung Eurer Kontakte ordert Ihr per Internet Waffenlieferungen, studiert Stadtpläne mit Standorten, seht Statistiken ein oder aktiviert das GPS.
Auch die Mehrspieler-Optionen sind hier verankert: Mit einem Ganovenkumpel (der ein eigenes Modul haben muss) tretet Ihr zu Autorennen an oder verteidigt gemeinsam das Revier vor Eindringlingen. Per Internet ist kein Spiel möglich, dafür ladet Ihr Eure Daten auf die Rockstar-Webseite und tauscht Nachrichten oder Gegenstände aus.
Ob Huangs anfangs genannte Aufgaben erfolgreich erfüllt werden, können wir zur Hälfte bereits jetzt sagen: Die Suche nach dem Erbstück hängt vom Geschick des Spielers ab – dem guten Ruf von Grand Theft Auto macht Chinatown Wars auf jeden Fall alle Ehre.










