Heavenly Sword – im Klassik-Test (PS3)

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Die zweite Welle rollt an: Herrschte nach dem PS3-Start monatelang Flaute an Konsolen-exklusiven Titeln, steigt nun Sony selbst wieder mit frischer HD-Kost ein. Noch vor den Lair-Drachen geht die rothaarige Amazone Nariko an den Start und will mit dem Heavenly Sword zeigen, dass nicht nur glatzköpfige Spartaner ganze Armeen aufmischen können.

Dabei wird das Mädel nicht gerade freiwillig zur Heldin: Aber um die Reste ihres Klans vor der Expansionswut des bösen Herrschers Bohan (in der englischen Synchro vorzüglich von Andy ”Gollum“ Serkis verkörpert) zu schützen, muss sie die himmlische Klinge zücken. Dass das für Sterbliche nicht besonders gesund ist, merkt Ihr schnell: Am Ende der Eröffnungsmassenschlacht haucht Nariko kurzerhand ihr Lebenslicht aus… um sich dann in einem mysteriösen Jenseits wiederzufinden. Von dort aus habt Ihr allerdings die Chance, die letzten Tage nochmal zu erleben und das Geschehen zum Besseren zu wenden.

Dazu greift Ihr Nariko tatkräftig unter die Arme: Heavenly Sword erfindet das Action-Epos-Rad nicht neu, entsprechend finden sich nicht nur God of War-Fans schnell zurecht. Ihr marschiert mit der Heldin durch ­linear aufgebaute Levels und macht die meiste Zeit das, wofür so ein großes Schwert bestimmt ist – Feinde plätten, und das in Massen.

Zu diesem Zweck haben die Entwickler Ninja Theory ein ideenreiches Kampfsystem gestrickt: Mit zwei Knöpfen verteilt Ihr Hiebe und verknüpft Attacken, per Schultertaste wechselt Ihr zu alternativen Stilarten. Dann wird entweder besonders wuchtig draufgehauen oder das Schwert in zwei Teile auseinander genommen und dann dank langer Ketten für Fern­angriffe verwendet. Geblockt wird übrigens automatisch, nur müsst Ihr die Angriffsstärke des Gegners korrekt erahnen – eine farbige Aura beim Kontrahenten gibt Auskunft. Das klappt meistens gut, ist aber nicht immer exakt, was speziell bei den Bosskämpfen schon einmal für Frust sorgen kann – auch die Einleitung von den schick inszenierten Luft-Combos via Sixaxis-Padschüttelei funktioniert nicht immer so, wie man es sich vorstellt.

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Bort1978
2. August 2024 8:57

Das Spiel hat mir damals ziemlich gut gefallen. Aber ja, Enslaved ist nochmal ne ganz andere Spielspaß-Liga gewesen. Für mich zusammen mit DmC das beste Spiel von NT.

SonicFanNerd
2. August 2024 0:09

Hab’s mir irgendwann mal nachträglich für die PS3-Sammlung geholt.
Habe nur mal reingespielt und fand “Enslaved – Odyssey to The West” von Ninja Theory schon besser.

Lincoln_Hawk
1. August 2024 17:22

Ich find das Spiel absolut top

Max Snake
1. August 2024 16:25

Herrn Kazmaier Geheimtipp konnte ich mir Heavenly Sword gebraucht zulegen. Spielerich seichts, aber die Gesichter der Hammer. Allein Andy Serkins auf Englisch hören.

Rudi Ratlos
1. August 2024 15:36

Ziemlicher Grafikblender, bin unschlüssig, ob ich es seinerzeit beendet habe…