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Euer Alter Ego steuert Ihr per ’Gaspedal’ – wie in Shenmue gebt Ihr mit dem linken Daumen die Richtung vor und ’beschleunigt’ per rechter Schultertaste. Bei den regelmäßigen Perspektivwechseln innerhalb von Räumen (es gibt keine frei drehbare Kamera) tritt ein altes, aus frühen Resident Evil-Epsioden bekanntes Problem auf – kurz nach dem Sichtwechsel lauft Ihr aus Versehen einige Schritte in die falsche Richtung. Davon abgesehen ist die Steuerung zwar etwas träge, funktioniert aber durchwegs ordentlich bis gut – das war in ”Fahrenheit“ noch anders.
Vier spielbare Figuren lotst Ihr im Verlauf des knapp 15-stündigen Videospielthrillers durch eine Vielzahl realistischer Lokalitäten. Ihr haltet Euch in edlen Villen, schäbigen Mietshäusern, einem trostlosen Motel, auf dem Polizeirevier und in allerlei Läden auf. Mitunter rast Ihr über die Autobahn, prügelt Euch durch eine Kühlhalle, flüchtet in die U-Bahn oder schleicht durch ein Elektrizitätswerk. Die vier Geschichten drehen sich um dasselbe Kernthema: eine Serie mysteriöser Mordfälle, die der sogenannte Origami-Killer verübt haben soll. In Person des labilen Familienvaters Ethan Mars, der engagierten Journalistin Madison Paige, des drogenabhängien FBI-Agenten Norman Jayden und des gutmütigen Detektivs Scott Shelby kombiniert, sucht, flüchtet und kämpft Ihr Euch Stück für Stück voran, allesamt streben sie nach der Auflösung der Mordfälle.
Geschickt haben die Storyschreiber von Quantic Dream die vier Einzelschicksale miteinander verwoben: Ihr erlebt eine erwachsene Mischung aus Krimi, Thriller und Horror, die meist glaubhaft erzählt ist und Euch mit überraschenden Wendungen und so manch denkwürdiger Szene an die Konsole fesselt.











Geht mir ähnlich wie SFN. Immersion und Technik haben das Spiel weitestgehend für mich getragen. Der Rest konnte da nicht mithalten: Einmal durchgespielt, ohne mit dem zufrieden zu sein, was das Spiel am Ende erzählen wollte. Danach habe ich es nie wieder angerührt.
Ohne das interaktive Korsett erzählerisch bestenfalls Mittelmaß. In Filmform hätte diese Erzählung nie eine solche Beachtung erhalten.
Atmosphärisch ist Heavy Rain top.
Die Technik war damals auch richtig gut.
Inhaltlich ist HR durchwachsen bis gut. Es kommt auch ein wenig auf die persönliche Reise an, da durch die “Permadeath”-Möglichkeit, die verschiedenen Storyparts und die weitere Geschichte sich eben unterscheiden können (bzw. nicht alles erzählt wird).
Knackpunkt ist und bleibt da das Gameplay. Das ist halt mehr Mittel zum Zweck.
Ich habe HR übrigens nur einmal durchgespielt. Ehrlich gesagt weiß ich aber nicht mehr ob alle oder nur eine Figur drauf gegangen sind bei dem Playthrough. Ist ne Weile her.
Übrigens halte ich Detroid Become Human, gefolgt von Heavy Rain, für Quantic Dreams bisher bestes “Video”-Game. Beyond Two Souls war so eher Hit and Miss für mich. Fahrenheit fand ich anfangs stark, aber zum Schluss dann viel zu konfus. Nomad Soul habe ich nie gespielt.
Was ist eigentlich mit Star Wars Eclipse?
Das ist gefühlt ewig in der Entwicklung. Ist das gecancelt?
Völlig überbewertetes Spiel meiner Meinung nach. Die Handlung ergibt schon direkt am Anfang keinen Sinn. Warum geht nicht die komplette Familie in den Schuhladen? Dann wäre auch kein Kind gestorben… Das andere Kind, das mit dem komplett überforderten Rabenvater draußen bleibt rennt dann noch wie ein Depp einem Clown mit Luftballons hinterher. Ab da war das Spiel bei mir unten durch :-). Die Steuerung war auch mies, der FBI-Typ, der bei KVmilbe (zu Recht) im Häcksler gelandet ist, war auch die reinste Lachnummer. Interessant fand ich eigentlich nur die Reporterin, aber die ist bei mir draufgegangen beim Sturz aus dem Fenster.
Beyond: Two Souls fand ich wesentlich besser.
Alle haben bei mir überlebt und dann fällt der FBI-Typie am Ende in den Häcksler 😮💨
Eines der interessantesten Spiele auf PS3. Hatte definitiv einige Ecken und Kanten und die Handlung sollte man auch nicht der großen Logik-Lupe untersuchen. Trotzdem ist das Spiel schon in Erinnerung geblieben, und einige Szenen perlen nicht so einfach am Spieler ab.
Ich hätte gerne mal wieder ein Spiel in der Art, mit moderner Technik und ohne die QTEs die damals halt einfach der Stand der Kunst waren.
Mein meist erwartete Spiel für die Playstation 3.
Auch wenn es Logik Löcher hat oder die Uncanny Fally, war Heavy Rain ein intensives Adventure – Krimi aus Frankreich.
Das Alltags Leben wie das Baby zu kümmern oder sich frisch machen war spannend, abseits die Welt zur Retten.