Hercules: The Legendary Journeys – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Für Hercules hat sich Titus kräftig bei der Genre-Referenz bedient: Vom Design der Städte und Wälder über den Aufbau des Status-Menüs bis zu der Idee mit dem Multifunktionsknopf fühlen sich Action-Adventure-Fans ständig an Zelda: The Ocarina of Time erinnert. Trotz oder ­gerade wegen dieser Klauerei kom­mt mitunter stimmige Fan­tasy-Atmosphäre auf. Leider haben die Entwickler bei der Steu­erung geschlampt: Hakelige Sprungpassagen stellen Eure Geduld ebenso auf die Probe wie zahlreiche Prügeleien, die wegen des unausgegorenen Kampf­systems bald auf die Ner­ven gehen. Zu­dem erhaltet Ihr für viele Rätsel nur ungenaue Hinweise, sodass zur Lösung ­lediglich Auspro­bieren bleibt. Genre-Fans riskieren einen Blick – oder warten besser auf das nächste Zelda.

Vom TV auf die Konsole: Hercules’ mystische Action-Abenteuer motiviert Fans trotz spielerischer Mängel.

Singleplayer61
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