Hero must die. again – im Test (Switch)

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Der abgrundtief böse ­Dämonenlord ­Guille ist besiegt, endlich herrscht wieder Frieden im Lande. Der Preis war hoch, musste der Held doch mit seinem Leben dafür bezahlen. Aber die himmlischen Mächte haben Mitleid und schenken Euch fünf letzte Tage im Diesseits, die Ihr ganz nach Euren Wünschen nutzen könnt. Zieht durch die Lande und redet mit den Menschen, die Ihr gerettet habt. Oder geht auf die Suche nach Eurer großen Liebe (deren Identität Ihr dummerweise im Moment des Todes vergessen habt). Ihr dürft auch schauen, wie Ihr dem Land noch helfen könnt – viele Orte wurden durch den langen Krieg in Mitleidenschaft gezogen.

Egal ob Ihr in Städten oder Dungeons herumlauft oder über die Weltkarte reist, die Zeit tickt gnadenlos herunter – es vergeht Stunde um Stunde, nach den fünf Tagen ist definitiv Schluss. Nicht nur das, Ihr werdet auch mit der Zeit schwächer! Beginnt Ihr noch mit gigantisch hohen Charakterwerten, sinken die Stück für Stück – so wird Euer finales Abenteuer nicht einfacher. Ist die Zeit verstrichen, wohnt Ihr schließlich Eurem Begräbnis bei und dürft gespannt abwarten, wer dieses besucht und wie viele Tränen fließen – dann versucht Ihr im nächsten Durchgang etwas anderes, zu tun gibt es genug. So ungewöhnlich die Thematik, so klassisch das Spielsystem: Die Welt ist zwar polygonaler Natur, Ihr lauft aber auf einer 2D-Ebene. Kommt es zum Kampf, wird ein rundenbasiertes Kampfsystem geboten. Warum auch nicht, immerhin ist Hero must die. again eine Dekonstruktion gängiger RPG-Motive – da funktioniert der Kontrast zwischen erprobten Zutaten und innovativer Erzählung gut.

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Tekwin
26. April 2020 9:03

Auf Degression basierende Spiele finde ich einfach abtörnend. Unser Belohnungssytem muss angesprochen werden. Hero must die. again aber ist wie ein Tritt in die Grundbedürfnisse.