Hyperdimension Neptunia – im Klassik-Test (PS3)

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So kann die Rahmenhandlung eines JRPGs auch aussehen: Als vollbusige Göttin des Sega-Landes Planeptune bereist Ihr in Hyperdimension Neptunia die fliegenden Kontinente der Welt Gamindustri. Im Lande Leanbox regiert die grüne Personifikation der Xbox, in Lastation die schwarzglänzende PS3-Braut und in Lowee die freche Wii-Göre. Zusammen mit der Krankenschwester Compa und der Abenteurerin IF (werft mal einen Blick auf die Entwickler) durchforstet die quirlige Neptunia zahllose Dungeons, um darin noch mehr Rundenkämpfe zu bestehen und irgendwann die Schlüsselsteine der vier Kontinente zu ergattern. Warum sie die braucht, ist eigentlich egal, Hauptsache, die Dialoge enthalten möglichst viele Sex-Gags und selbstreferentielle Anspielungen auf die Videospiel-Branche und das Medium selbst. Präsentiert werden die Gespräche der spärlich bekleideten Mädels in noch spärlicher animierten Standbildern, unterlegt von kreischiger Sprachausgabe.

Nicht minder sparsam wirken die 3D-Parts des Spiels, ständig recyclete Simpel-Dungeons und Rundenkämpfe. Deren Teilnehmer sind teilweise nett modelliert, die Bewegungen wirken aber durch die Bank stümperhaft. Fans von Rundenkämpfen bekommen unter diesem spröden Cosplay-Kostüm eine robuste Spielmechanik serviert, die vor allem durch die zahlreichen Möglichkeiten zur Feineinstellung überzeugt. Ihr bestückt Spezialattacken mit Fotos vom Medienserver der PS3, setzt Neptunias göttlichen Körper aus Modulen zusammen und lasst selbstgebastelte Combos mit Auftritten von Sega-Figuren wie Opa-Opa aus Fantasy Zone enden.

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