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| Spiel: | Halo: Campaign Evolved |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Halo Studios |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 9 / 2026 |
Kaum ein Spiel war so prägend für den anfänglichen Erfolg von Microsofts erster Xbox wie das zum Launch am 15. November 2001 veröffentlichte Halo: Combat Evolved, das sich damals rund 6 Millionen Mal verkaufte. Um den bevorstehenden 25. Geburtstag der Marken Xbox und Halo”zu feiern, brachte Microsoft Ende Juli das vom Halo Studio entwickelte Remake des ersten Teils auf den Markt – nicht nur für Xbox und PC, sondern auch für die PS5. Während viele Xbox-Fans diesen Schritt noch immer für Blasphemie halten, haben wir die Kampagne samt Bonusmissionen auf der PS5 Pro durchgespielt.
Erste wichtige Erkenntnis: Technisch gibt es an diesem Multiplattform-Remake auf Basis der Unreal Engine 5 wenig auszusetzen. Gegner, Waffen und Fahrzeuge wurden mit viel Herzblut neu ”gebaut”, schaffen es dabei aber weiterhin, die visuelle Identität der Originalmodelle beizubehalten – nur eben mit deutlich mehr Details. Auch die überarbeiteten Umgebungen sorgen für viele Hingucker. Wenn man in den Sümpfen des Halo-Rings den Pelikan-Flieger verlässt, um nach Captain Keyes zu suchen, und wenig später einen abgestürzten, brennenden Covenant-Transporter in einem gigantischen, mangrovenähnlichen Baum entdeckt, während lodernde Plasmaflammen die angrenzende Umgebung erhellen, dann sieht das schon ziemlich gut aus. Gleiches gilt für den sanften Wellengang im Küstenabschnitt der Mission ”Der schweigende Kartograph”, die vielen zusätzlichen Details am Horizont und die zahlreichen, komplett neu inszenierten Zwischensequenzen. Letztere punkten im Remake unter anderem mit neuen, kreativen Kameraperspektiven, zusätzlichen Actionszenen und profitieren – wie der Rest des Spiels – von der komplett überarbeiteten Audioabmischung, die auch dem brillanten damaligen Soundtrack zu neuer akustischer Wucht verhilft.
Kurz gesagt: Die Präsentation wirkt cineastischer. Vollends ausgereift ist sie dennoch nicht, denn streckenweise erscheinen die Übergänge zwischen Spielgrafik und Cutscene ungewöhnlich abrupt. Hier und dort konnten wir zudem am Boden liegende Gegner beobachten, deren Gliedmaßen noch eine ganze Weile zuckten, obwohl sie schon längst ihren letzten Atemzug getan hatten. Das allerdings ist Meckern auf hohem Niveau. An der Bildrate gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Auf PS5 und Xbox Series X läuft die erste Odyssee des Master Chiefs in 4K mit konstanten 60 fps. Xbox-Series-S-Nutzer erhalten ebenfalls 60 Bilder, allerdings in dynamisch skaliertem 1080p.








