In the Mix featuring Armin van Buuren – im Klassik-Test (Wii)

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Armin wer? Während DJ-Kollege David Guetta inzwischen Charthits am Fließband abliefert, ist der holländische Plattendreher eher ein Fall fürs Fachpublikum – das liebt ihn offenbar, denn der Trance-Spezialist landet bei Wahlen einschlägiger Magazine meist an der Spitze. Offenbar glaubt jemand, dass der Absatzmarkt für ein Videospiel mit seinem Namen existiert, weshalb nun nach DJ Hero mit In the Mix die zweite Plattendreher-Simulation vorliegt.

Auf dem Bildschirm seht Ihr einen Tunnel mit vier Sektoren, auf denen Songteile und Schleifen laufen. Per Nunchuk wählt Ihr ein Segment und aktiviert je nach Vorgabe Crossfader, Freestyle-Elemente, Samples oder Equalizer-Einstellungen. Die werden mit Bewegungen und Drehungen der Remote geregelt, ebenso wie die regelmäßig angeforderten Gesten: Um das Publikum zu motivieren, klatscht Ihr z.B. rhythmisch in die Hände oder werft Euch in theatralische Posen. Trefft Ihr dabei den Beat, gibt es mehr Punkte und der Multiplikator steigt, allerdings klappt die Abfrage der Bewegungen nicht immer ganz zuverlässig.

In der ebenso umfangreichen wie zähen Karriere erarbeitet Ihr Euch Anerkennung und Geld, was den Kauf besserer Ausrüstung ermög­licht und neue Auftrittsorte erschließt. Eine Rolle spielt auch die richtige Songauswahl, die auf das jeweilige Publikum angepasst werden soll – theoretisch originell, in der Praxis hören aber nur Trance-Profis bei den meisten Mixes mehr als oberflächliche Unterschiede.

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