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Klingt zwar, als wären die Figuren ziemlich austauschbar, da sie ja allesamt die gleichen Kommandos verwenden, doch der Eindruck täuscht. Jeder Kämpfer hat seinen eigenen Stil. Während der eine auf Faustschläge vertraut, setzt ein anderer auf Kicks oder gar Projektilwaffen. Es gibt Nah- und Fernkämpfer, Tanks und Allrounder, die sich allesamt anders anfühlen. Und das ist wichtig, denn jetzt kommen wir zum Tag-Team-Feature. Vor jedem Match stellen sich die Spieler ein Dreierteam zusammen, das natürlich auf den persönlichen Stil abgestimmt sein sollte.
Statt die Figuren hübsch nacheinander in den Kampf zu schicken, gibt es in der laufenden Runde so einige Einsatzmöglichkeiten der Mitstreiter. Mit den beiden Assist-Schultertasten wird etwa mitten im Duell oder in der Combo ein Charakter zur schnellen Unterstützung herbeigerufen. Ein längerer Druck auf die Schultertaste wechselt den entsprechenden Kämpfer hingegen direkt als aktiven Prügler ein. Ebenfalls auch in einer Combo möglich, um als neuer Charakter weiterzumachen und den Combozähler nach oben zu treiben. Das kostet jedoch Super-Energie – eine weitere Energieleiste, die in fünf Stufen durch gelandete und eingesteckte Treffer aufgeladen wird. Diese Leiste entscheidet auch über die Stärke eingesetzter Special Moves. Die nach einem Wechsel passive Figur hat dann im Hintergrund Zeit, einen Teil ihrer Lebensenergie wieder aufzuladen. Das bringt etwas Taktik ins Gekloppe. Mit dem entsprechenden Special Move lässt sich per Superhieb sogar der aktive Gegner aus der Arena werfen und gegen eines seiner Teammitglieder auswechseln. Das wird dank Tutorial alles schnell vermittelt. Ein Kampf ist generell beendet, wenn alle drei Charaktere eines Teams eliminiert wurden. Läuft vorher die Zeit ab, beginnt jedoch eine Sudden-Death-Runde zwischen den beiden letzten aktiven Kämpfern, die das Match entscheidet. Besondere Match-Arten oder Abwandlungen abgesehen vom Tag-Kampf gibt es allerdings nicht.
Invincible VS ist auf Online- und Couch-Duelle zwischen zwei Spielern ausgelegt, Solisten dürfen sich auch durch einen (auf normaler Schwierigkeit) etwa zweistündigen Storymodus mit exklusiver Story und 25 Minuten Animationsszenen prügeln. Da ähnlich wie bei ”Mortal Kombat” immer wieder die Kämpfer wechseln, bekommt man einen Ausblick auf die unterschiedlichen Charaktere und kann sich in Richtung Lieblingsfigur orientieren. Auch der Arcade-Modus ist ein guter Übungsplatz. Hier drischt man sich durch mit zunehmender Schwierigkeit steigende Zahlen gegnerischer Teams, um am Ende ein Abschlussfilmchen für die gewählte Hauptfigur zu sehen. Des Weiteren gibt es unzählige Extras wie Musikstücke, Arenen, Kostüme oder Rahmen und Bildchen für die Spielerkarte freizuschalten.






