Jack Jeanne – im Import-Test (Switch)

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Visual Novels, die sich dank mehr oder weniger starken Anleihen zu einem Genremix entwickeln, gibt es so einige – Vorzeigegrößen wie die detektivischen AI: The Somnium Files oder Danganronpa lassen ebenso grüßen wie die Utawarerumono-Reihe mit ihren Strategie-Rundenkämpfen. Selten ist dagegen die Kombination mit Musikspiel-Elementen, erst recht wenn diese mit dem Romantik-Subgenre der Otomes verknüpft werden – genau das liefert nun Jack Jeanne.

Unter Mitwirkung des bekannten Mangakünstlers Sui Ishida (unter anderem ”Tokyo Ghoul”) entstanden, schlüpft Ihr hier in die Rolle der jungen Kisa, die ein Geheimnis hat: Sie besucht die ”Univeil Drama School” und studiert Schauspiel, Gesang und Tanz – allerdings sind dort eigentlich nur Männer zugelassen! Deshalb muss sie ihr eigentliches Geschlecht geheim halten und trotzdem im Mittelpunkt stehen, denn das war die Bedingung des Schulleiters, der sie eingeschleust hat. Ganz bleiben romantische Komplikationen natürlich nicht aus, die konzentrieren sich aber vor allem auf die Schlussphase und sind selbst dann eher zweitrangig. Die meiste Zeit dreht es sich darum, die Aufführung von fünf Produktionen im schuleigenen Theater erfolgreich über die Bühne zu bringen und die damit einhergehenden Probleme bei der Vorbereitung sowie im zwischenmenschlichen Bereich zu bewältigen. Dank einer an ”Harry Potter” erinnernden Aufteilung in vier rivalisierende Klassen und interessanten Mitschülern liefert die lange Story von Drama bis Humor eine Menge und wird vom angesprochenen Musikspiel-Aspekt begleitet. Insgesamt 15 schmissige Songs wollen nach typischer Manier (trefft zum richtigen Moment die auf Bahnen anrauschenden Symbole) absolviert werden und je nach Art (entweder sind sie als Gesangs- oder Tanzdarbietung kategorisiert) gibt es dabei ein paar mechanische Unterschiede.

Einziger nicht so gelungener, aber zum Glück nicht weiter störender Aspekt ist das eingestreute tägliche, mit einem Knopfdruck zu absolvierende ”Training”, das vorgeblich Kisas Charakterwerte steigert, letztlich aber nur entscheidet, welcher Mitschüler am Ende Euer Partner wird – sofern Ihr einen wollt.

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