Jade Cocoon 2 – im Klassik-Test (PS2)

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Die Monsterzuchtwelle ist mit dem Anbruch der PS2-Ära allmählich verebbt, trotzdem liefert Nippon-Entwickler Genki einen Nachfolger zu seinem Pokémon-inspirierten Rollen­spiel Jade Cocoon. Wie im Vorgänger seid Ihr als dreidimensionaler Anime-Dreikäsehoch unterwegs und kreuzt mutierte Waldbewohner miteinander. Ziel des Zuchtprogramms: Eine schlagfertige Bestientruppe für den Kampf gegen andere Trainer zusammenstellen.

Weil Euer Held wie sein PSone-Vor­gänger Levant ein herzliches Weichei ist und seine bleiche Texturhaut nicht selber verteidigen kann, muss er sich im Duell mit anderen Mons­terjägern oder noch ungezähmten Krea­turen auf die Talente seiner Schoß­tierchen verlassen. Die sind wie bei Teil 1 nach Elementen sortiert und werden auf den Feldern eines Aktionsrades platziert – mit Eurem Hel­den als Radnabe in der Mitte. Von hier aus entscheidet Ihr Runde für Runde aufs Neue, welches Monster als nächstes am Zug ist: Einmal ins aktive Raster rangiert, wird das Kerlchen automatisch aktiv und setzt seine einzige Spezialfähig­keit ein – die ist je nach Element agressiver (Feuer), heilsamer (Wasser), defensiver (Erde) oder ganz individueller (Luft – z.B. Gift oder Versteinerung) Natur.

Wie gehabt sammeln Eure Be­schützer mit jedem überlebten Kampf tüchtig Expe­rtise und erreichen früher oder später eine neue Evolutionsstufe: Der kleine Krieger schlüpft in eine neue Haut – an seinen Fähigkeiten ändert das 3D-Face­lifting allerdings nichts. Wer möchte, dass sich seine Gladiatoren auch spielerisch verändern, liest beim Durchstreifen der skurrilen Dschungellandschaften Kokons auf und benutzt sie anschlie­s­send in der ‘Halle des Lebens’ als Brut­stätte für eine neue Art: Einfach zwei alte Biester in die magische Pelle stopfen, und raus kommt eine bisher unbekannte Spezies, die mit ein wenig Glück alle Top-Attribute der Erzeuger vereint. Aber optisch gleicht der Neuzugang einem Elternteil aufs Haar – denn das aus dem PSone-Jade Cocoon bekannte Echtzeit-Morphing der Polygon-Ungetüme hat Genki über Bord geworfen. Entspre­chend konzentriert sich der ambitionierte Jäger eher auf Training als auf Zucht.

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