Seite 1
| Spiel: | Kirby Air Riders |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Sora |
| Genre: | Rennspiel |
| Getestet für: | Switch 2 |
| Erhältlich für: | Switch 2 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 1 / 2026 |
Als sich Super Smash Bros.-Mastermind Masahiro Sakurai nach der langen und aufwendigen Entwicklungszeit der Switch-Episode Ultimate und des umfangreichen DLCs eine verdiente Auszeit nahm, fragten sich die Fans natürlich, was der Meister als Nächstes anstellen würde. Zuerst überraschte er mit einem eigenen YouTube-Kanal: Bei ”Masahiro Sakurai on Creating Games” fabrizierte er auf eigene Kosten zahlreiche leicht verdauliche und informative Videohäppchen, um auf unterhaltsame Art seine Entwicklungsphilosophie vorzustellen. Als im Oktober 2024 das Finale ausgestrahlt wurde, verriet Sakurai zwar, dass er bereits an einem neuen Spiel arbeite, aber nicht, um welches es sich handelt. Das entpuppte sich im vergangenen Sommer überraschend als die Fortführung eines seiner früheren Werke, aber eben nicht Smash Bros., sondern Kirby Air Riders. Dessen Vorgänger erschien 2003 als einziger GameCube-Auftritt der rosa Knuffelkugel, war ein eigenwilliges Rennspiel und alles andere als ein Publikumshit. Wir bedachten Kirby Air Ride mit mageren 58% (M! 05/04), es hat aber im Lauf der Zeit durchaus eine treue Fangemeinde um sich sammeln können. Dazu gehören offenkundig auch hohe Tiere in der Nintendo-Chefetage, denn wie Sakurai im Rahmen von gleich zwei Direct-Episoden verriet, wurde von dort aus der Wunsch nach einem neuen Teil an ihn herangetragen.
Genug der Geschichtsstunde, kümmern wir uns um das fertige Spiel. Das drückt sich auf seine Art um die Antwort auf die berechtigte Frage, warum der Mario-Konzern eigentlich zum Startzeitraum der Switch 2 gleich zwei Spaßraser braucht. Denn anders als Mario Kart World ist Kirby Air Riders zwar irgendwie auch in diesem Genre zu Hause, spricht mit seinem Sammelsurium an Ideen und Konzepten aber ganz andere Zielgruppen an. Oder um es direkt zu sagen: Steht Euch der Sinn nach annähernd typischer Rennspielkost, seid Ihr hier nicht an der richtigen Stelle.
Zwar drehen sich trotzdem zwei der vier zentralen Spielmodi – die namensgebenden ”Air Rides” und ”Top Ride” – um das Konzept, aber auf ihre Weise. So fahrt Ihr hier nur einzelne Rennen, Meisterschaften oder Karriere-Strukturen gibt es keine. Auch wird gar nicht erst versucht, Fahrer- und Fahrzeugfeld ausgeglichen zu gestalten: Die Leistungswerte und die teils ausgesprochen eigenwilligen Verhaltensweisen bei den fahrbaren Untersätzen sind eine Gaudi für experimentierfreudige Spieler – Chancengleichheit spielt dabei eine untergeordnete Rolle.






















Weil Kirby Air Riders eigenwillige Racer ist und einige Modi nicht so zündet?
Ich habe von dem Spiel gar nichts großartig angeschaut und einfach mal gekauft. Den Vorgänger auf dem Gamecube hatte ich mal bei unserem örtlichen Mediamarkt angezockt. Fand ich damals ganz cool soweit, aber gekauft hatte ich es nicht.
Der neue Teil hier, muß ich aber sagen, zündet irgendwie nicht so wirklich bei mir. Ich weiß nicht, ich finde das Spiel jetzt auch nicht sooo gut. Ich sage nicht, daß es schlecht ist, aber der große Krache wie ein Mario Kart ist es halt einfach nicht. Das liegt aber nicht daran, daß es Kirby ist, sondern einfach wie es rüberkommt.
Wenn man berücksichtigt, dass Sakurai eigentlich ein Garant für Qualität ist und wie viel Material im Voraus zum Spiel gezeigt wurde, um etwas Tamtam zu machen, dann sind die 70% doch recht ernüchternd.
Ich habe aber auch nicht erwartet, dass das Spiel ein Oberkracher wird
Air Rider kenne ich schon auf den Gamecube vor 22 Jahre aus diverse Print Magazin und eher keine Interesse fand. Ähnlich gilt auch für den Nachfolger auf den Switch 2.