Little Nightmares II – im Test (PS4)

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1913
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Es müssen nicht immer zerfetzte Zombies, plärrende Schockmomente oder aufdringliche Spukgestalten sein, vor denen man wegrennen und sich im Schrank verstecken muss, um von Horror zu sprechen. Little Nightmares schlug 2017 vielmehr in dieselbe Kerbe wie Limbo oder Inside. Das Abenteuer der kleinen Regenmantelträgerin Six servierte Euch eine spielerisch einfach gehaltene, aber gelungene Melange aus Geschicklichkeit und Rätsel in einer durchgestylt-unwirklichen Schauer­welt. Wohliger Grusel entstand im Kopf und nährte sich aus der Ästhetik und bedrückend-grausamen Themen rund um Kindheitsängste. Das würdigten wir damals wegen nur kleiner Macken mit einer 82%-Wertung. Die kleine Six ist auch in der Fortsetzung mit von der Partie, allerdings nicht mehr als spielbarer Charakter. Das ist diesmal der ­Knabe Mono, der aus unerfindlichen Gründen eine Papiertüte über dem Kopf trägt. Auch im Sequel wird kein Wort gesprochen und auf Texte verzichtet – trotzdem erzählt Little Nightmares II eine mitreißend-tragische Geschichte.

Das Abenteuer beginnt im ­düsteren Wald. Nach den ersten entschärften Tutorial-Bärenfallen und Hüpf-Kletter-Einlagen findet Ihr in einem Haus ein gleichermaßen verwahrlostes wie verstörtes Mädchen, das sich an seine Spieluhr klammert. Gemeinsam mit Eurer KI-Begleiterin, die nicht wie viele ihrer Artgenossinnen nutzlos oder störend ist, bestreitet Ihr einen Großteil der fünf Kapitel, die nahtlos ineinander übergehen und das kleine Gespann vom Wald in eine Stadt und unter anderem in eine Schule und ein Krankenhaus führen. Wird das Paar dann doch mal für eine Weile getrennt, fehlt sie nicht nur Mono, auch Ihr werdet sie vermissen.

In jedem Themengebiet gibt es einen zentralen Widersacher, der eingebettet ist in Schleichabschnitte, Ruhephasen, Kletter- und Wegfindungsaufgaben, pulstreibende Fluchtpassagen und kleine Rätsel. Ein Beispiel: Im Wald hat es ein Kinderfänger auf Euch abgesehen. In einem Moment schleicht Euer Pärchen Hand in Hand durchs hohe Gras und meidet den investigativen Schein der Taschenlampe des Häschers. Alsbald lauft Ihr davon, während er seine Flinte lädt, und sucht Schutz hinter Holzkisten, wenn er anlegt, bis Ihr ein Haus erreicht und durchs Fenster im Obergeschoss klettert. Während solcher Verschnaufpausen erkundet Ihr das Gebäude nach einem Schlüsselobjekt und bewältigt den Weg dorthin.

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RYU
I, MANIAC
Profi (Level 3)
RYU

Hatte eigentlich ‘nen Coop-Game hier erwartet.

Das mit der leicht behäbigen Steuerung stimmt schon, aber der Vergleich mit Uncharted hinkt hier imo. Hinter der der Animations-Mechanik von Uncharted hängt eher so etwas wie die ANT-Mechanik von EA, welche die Bewegungsabläufe zwar fließender erscheinen lässt, aber diese eben nicht ausbremst.

Heisenberg
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Heisenberg

Habs seit release.
Allerdings….. Sehr viel trial and error. Gefühlt mehr als im ersten.
Pausiere schon länger jetzt, weil ich es sehr frustig finde. 😞😔

MadMacs
I, MANIAC
Maniac
MadMacs

Mir hatte der Vorgänger schon sehr gefallen und Teil 2 gefällt mir genau so gut (bin noch nicht durch).

Ich mag die Grafik und die Stimmung.

Maverick
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Maverick

Hab auch letztes Wochenende auf der playsi die demo gespielt und wirklich berauschend fand ich es nicht.
Aktuell bin ich aber eh noch schwer begeistert von persona 5 strikers.

JonnyRocket77
I, MANIAC
Maniac
JonnyRocket77

Werde mir das bei einem der zahlreichen Sales mal holen. Den Vorgänger fand ich schon recht stimmig.

Supermario6819
I, MANIAC
Maniac
Supermario6819

Da keiner etwas schreibt kann das Interesse an dem Spiel nicht sehr groß sein.Die Demo auf der Xbox hat mich auch eher abgeschreckt als das Spiel zu kaufen.