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Während dort aber die Objekte und Bewohner einer Spielwelt auf herkömmliche Weise gerendert oder gepixelt werden, besteht bei LBP alles aus plastisch dargestellten Grundmaterialien wie Holz, Metall oder Gummi. So besteht eine bewegliche Plattform aus einem physikalisch korrekten Hebelmechanismus, hängt an einem Seil oder einem Ballon. Komplexere Kreaturen, wie ein bildschirmgroßer Sumoringer-Boss, wurden aus bemalten Einzelteilen, motorisierten Bolzen und einem Satz kleiner ‘Gehirne’ gefertigt, die gleichzeitig als Energieleiste fungieren und das Gegner-Verhalten festlegen. Kurz: Sämtliche Levels, Objekte und Kreaturen des Spiels wirken, als hätte eine superbegabte Waldorf-Schulklasse ein reales Jump’n’Run-Level gebastelt und mit einem HD-Videorekorder abgefilmt. Das sieht nicht nur apart aus, sondern deckt sich auch mit der Philosophie der Entwickler: Theoretisch könnt Ihr jedes mitgelieferte Level im Editor nachbauen. So fungiert das gesamte Solospiel gleichzeitig als eine Art Vorübung zum zweiten Drittel des Spiels.
Ihr könnt den ‘Bau’-Modus von zwei Seiten angehen: Entweder nehmt Ihr bereits fertige Elemente, die Ihr als Belohnung im Story-Modus erhalten habt, oder Ihr baut Euer Level von Grund auf neu. Dafür stehen Euch diverse Werkzeuge und Skript-Elemente, die Ihr in witzigen Tutorial-Übungen freischaltet, zur Verfügung. ‘Spiel’ und ‘Bau’-Part greifen so nahtlos ineinander: Sobald Ihr einen Gegner oder ein Hindernis im ‘Spiel’-Modus überwunden habt, bekommt Ihr es als Bau-Element. Dementsprechend agiert Ihr auch im ‘Bau’-Modus stets in der Haut Eures Sackboys, der sich wahlweise in klassischer Jump’n’Run-Manier fortbewegt oder frei schwebend das gesamte Level überblickt. Ganz so spielend einfach, wie Ihr die Grundkenntnisse erwerbt, ist die Levelkonstruktion allerdings nicht. Wer komplett eigene Ideen umsetzen will, die auch noch gut aussehen sollen, schafft das logischerweise auch nicht schneller als ein professioneller Spieldesigner. Probleme wie ungenau funktionierende Apparaturen oder die fehlerfreie Ansteuerung der nicht optimalen Sprung-Automatik in die drei Tiefenebenen lassen sich momentan nur mit zeitaufwändigem Ausprobieren lösen.
Sobald die Verkaufsfassung in den Regalen steht und die Unterstützung des Spiels über PSN angelaufen ist, könnten solche Anfängerfragen natürlich von einer lebendigen Community beantwortet werden. Das gegenseitige Besuchen der eigenen Levels und das Tauschen selbstgemachter Objekte stellt nämlich den dritten großen Teil von LBP dar. Was sich im inzwischen abgelaufenen Online-Betatest gut anließ, kann natürlich erst in seiner fertigen Ausprägung vollends beschrieben werden.











Die Wertung wurde doch unserer heutigen Zeit angepasst, oder?
Falls ich Deine Frage richtig verstehe, muss diese mit „Nein“ beantwortet werden. Da es sich hier um die Kategorie „Klassik-Test“ handelt, ist die Wertung nicht angepasst sondern wie der gesamte Test ein Original aus den Archiven.
Das sah halt unfassbar cool aus und hatte eine ganze Menge Charme, spielerisch wars aber eher so lala.
Ich mag Jump’n’runs mit Knobeleinlagen, aber diese Spielereihe ist komplett an mir vorbeigegangen. … ich frage mich auch, ob das Spiel aus heutiger Sicht die 88% verdient hat. Die Wertung wurde doch unserer heutigen Zeit angepasst, oder?
Der erste Teil war ganz cool gemacht. Ein absolutes Spitzenspiel ist es nicht, aber auch kein Schlechtes.
Den zweiten Teil fand ich aber deutlich besser. Da war viel mehr Abwechslung aus allem Möglichen.
Der dritte Teil war dann wieder in meinen Augen schwächer und den PSP-Teil hatte ich mir nie gekauft.
Dagegen das fünfte Spiel, also sprich, Sackboy, das 3D-Spiel, fand wieder ich richtig cool.
Ich fand den Teil für die PS Vita ziemlich gelungen, mit den anderen konnte ich nicht so viel anfangen. Sackboy ziert übrigens das erste Abo-Cover der M!Games, damals habe ich die Zeitschrift aber noch am Kiosk gekauft.
Ich habe es damals um 2011/2012 rum gespielt. War ganz nett, aber hatte für mich nie die gleiche Qualität wie Super Mario Galaxy. Eher die für mich eher durchschnittliche Qualität der New Super Mario Bros. Reihe.
„Gesellige Sackleute“…?! 🤔
Ich bin damals (wie heute) übrigens überhaupt nicht warm geworden mit dem Game. Da hat/hatte Nintendo einfach immer die viel besseren Jump n‘ Runs!