Lost in Play – im Test (Switch)

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Seite 1

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Kinderspiele werden Realität, als das Bruder-Schwester-Duo Toto und Gal, die im Verlauf der Handlung übrigens nicht einmal bei diesen Namen genannt werden, beim gemeinsamen Toben im Garten in ein wunderliches Fantasieland geraten, in dem sie mit Riesenfrö-schen Tee trinken, auf dem Rücken mechanischer Drachen die Wolken erobern und im Bauch von Monsterfischen nach Schätzen angeln. Selten war ein Videospiel so völlig aufrichtig knuffig und albern. Mit einem Fantasy-Reich voller schräger Figuren und zwei liebenswerten Protagonisten, die sich immer wieder in die Haare kriegen, erobert dieses Sidescroll-Adventure selbst das Herz des grantigsten Griesgrams. Das ist umso beeindruckender, weil es dabei auch noch völlig ohne Worte auskommt.

Na gut, nicht völlig: Es kommt darauf an, ob Ihr Fantasie­gebrabbel wie ­”heulekun” als Wort zählt. Denn auf derlei Ausrufe beschränkt sich der ­Dialog zwischen Euren Geschwistern. Das macht die Rätsel umso einsteigerfreundlicher, denn sie funktionieren allein mit visuellen Hinweisen (inklusive Tipp-Funktion auf Knopfdruck, wenn Ihr mal so gar nicht weiter wisst) und orientieren sich, dem Spieletitel angemessen, an klassischen Kinder- und Gesellschaftsspielen: Da müssen Dame-Partien gewonnen und Gummientenrennen bestanden werden. Derart verspielt erlebt Ihr eine Odyssee mit dem Witz und Charme einer guten Kinderserie, bei der kleine Spieler das Kichern anfangen, aber auch erwachsene Zocker auf ihre ­Kosten kommen.

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