Mario & Luigi: Brothership – im Test (Switch)

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Meinung

Thomas Nickel meint: Ja, in technischer Hinsicht lässt dieses Mario & Luigi ­Wünsche offen. Eventuell hätte man doch eine andere Engine wählen sollen oder vielleicht hätte sich das Rollenspiel gut im Startfenster des ersehnten Switch-Nachfolgers gemacht. Aber sieht man von Auflösung und Performance ab, punktet Brothership auch auf der ”alten” Switch mit jeder Menge cleverer Ideen, Spielwitz, Charme und massig Humor. Immer wieder treffen Mario und Luigi herrlich schräge Gestalten, Wattz’ kontinuierliches Beharren auf seine nicht-schweinerne Natur und natürlich das von blumigen Gesten begleitete Kauderwelsch der Mario-Brüder sorgen fortwährend für Lacher. Das Kampfsystem hält Euch derweil ordentlich auf Trab und die Inseln haben eine angenehme Größe, sodass Ihr Euch nie erschlagen fühlt. Allerdings wirkt das erneute Durchkämmen ebendieser nach erfolgter Verbindung manchmal fast wie eine Zeitstreck-Methode, auch wenn es dort stets etwas Neues zu entdecken gibt. Doch kleine inhaltliche Makel hin, durchwachsene Technik her: Brothership ist ein würdiger Eintrag in die Mario & Luigi-Reihe – und auf einen solchen habe ich lange gewartet.

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