Marvel Cosmic Invasion – im Test (PS5)

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Die grundlegende Steuerung ist schnell kapiert: Mit einem Knopf greift Ihr an, mit einem springt Ihr, einer ist für Blocks oder Ausweichmanöver reserviert und einer löst das Spezialmanöver Eurer Figur aus. Manche, wie Captain Americas nützlichen Schildwurf oder die Grapple-Manöver von She-Hulk, könnt Ihr unbegrenzt einsetzen. Andere wie Iron Mans Energieschuss oder Black ­Panthers explosives Wurfmesser sind begrenzt, laden sich aber dank des kurzen Cooldown-­Timers wieder auf. Abgerundet wird die Manöverpalette durch den erwähnten Charakterwechsel und einen Superangriff, der sich allerdings erst regenerieren muss. Eine Besonderheit gilt für Charaktere, die auch fliegen können: Drück Ihr als Phoenix, Storm oder Nova im Sprung ein zweites Mal die Sprungtaste, dann schweben sie in der Luft und weichen so Attacken elegant aus oder begegnen ebenfalls fliegenden Feinden auf Augenhöhe.

Dank durchweg gleicher Grundlagen kommt Ihr mit allen 15 Figuren schnell zurecht, gleich spielen sie sich deswegen aber noch lange nicht. Zum einen unterscheiden sich die Helden in Sachen Kraft und Geschwindigkeit: Spider-Man oder Black Panther wetzen flink über den Bildschirm, während es Beta Ray Billy oder She-Hulk eher gemächlich angehen lassen, dafür allerdings extra­stark zuhauen. Vor allem aber die individuellen Specials bringen eine willkommene Prise Taktik und Abwechslung in die ­Action. Und um Euch zu ermutigen, wirklich die ganze bunte Heldenschar einmal auszutesten, schlägt Euch das Spiel im Story­modus für jeden Abschnitt die ideale Heldenkombination vor. Dazu gibt es nach jeder bestandenen Stage Erfahrungspunkte, die Fokus und Lebensenergie Eurer Figuren mit jedem Stufenanstieg etwas erhöhen. Wollt Ihr nur etwas drauf­hauen und Euch nicht mit Plot und Levelsystem herumschlagen, dann stürzt Ihr Euch in den Arcade-­Modus, wo Ihr Stage für Stage die Fäuste schwingt.

Wie es sich für ein ordentliches Gekloppe gehört, macht Cosmic Invasion im Mehrspieler-Modus am meisten Spaß. Wenn Ihr zu viert loszieht und sich dabei dank des erwähnten Team-Features acht Superhelden die Klinke in die Hand geben, ist nicht nur auf, sondern auch vor dem Bildschirm die Hölle los – bunte Pixel, wuchtige Schläge und besonders viele Feinde sorgen für Stimmung. ­Naturgemäß ist die Gaudi vor allem im lokalen Couch-Koop am größten, ein Online-Modus für weniger intime Gruppen­dynamik ist aber ebenfalls am Start. ­Langzeitspaß bringt ein Menü für freispielbares Bonusmaterial und wer auch noch die drei ­optionalen Herausforderungen pro Level schafft, wird extra ­belohnt!

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