MechWarrior 2 – im Klassik-Test (PS)

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Nach einer kurzen Ladepause geht’s dann ab auf’s Schlachtfeld: Aus moderner 3D-Per­spek­tive stampft Ihr durch kahle Steinwüsten und über verwehte Sanddünen, mit den Feuertasten wählt Ihr die aktuelle Waffe, visiert feindliche Mechs und Gebäude an und marschiert vor- oder rückwärts. Um mit Eurem Jumppack in die Lüfte zu steigen und das Feuer zu eröffnen, betätigt Ihr die Zeigefingertasten. Mit dem Steuerkreuz dreht Ihr Euch und dirigiert gleichzeitig ein Fadenkreuz über den Bildschirm, das Ihr auf die Zielmar­kier­ung Eures Bord­computers ausrichtet. In der linken oberen Ecke informiert Euch ein Radar über Feindbewegungen im nahen Um­feld, Temperaturanzeige und und ein Modell Eures Mechs verraten den Zustand Eurer Kampfma­schi­ne. Habt Ihr einen Gegner in weiter Ferne anvisiert, hilft Euch die Feindana­lyse in der linken unteren Ecke. Kommt Ihr im Kampfge­tümmel vom rechten Weg ab, zeigt Euch ein blauer Punkt die Richtung zum nächsten Missionsziel.

Je nach Auftrag marschiert Ihr mit mächtigen Schritten auf geheime Basen und Waf­fen­fabriken zu, begleitet Repara­turroboter durch Blech-übersäte Schlacht­felder oder jagt unter Zeitdruck rasende Züge, die Ihr Ziel nicht erreichen dürfen. Hinter Felsen und Hügeln lauern feindliche Mechs, um den passenden Zeitpunkt für einen Über­raschungs­angriff abzuwarten. Diese greifen nicht nur plump an, sondern locken Euch auch mit List und Tücke in fiese Hinter­halte. Besonders rüstige Modelle sind wie Ihr mit Jumppacks versehen und nehmen Euch aus der Luft unter Be­schuß. Glücklicherweise läßt sich Euer Torso nach hinten neigen, nervige Pixel­jagd am oberen Bildschirmrand bleibt Euch erspart.

Kommt es schließ­lich zum Kampf gegen ein feindliches Haupt­quar­tier, ist flottes Waffenwechseln und Dauerfeuer angesagt: Da sich Eure Ge­schütze nach jedem Schuß neu aufladen müs­sen und Gegnernachschub aus allen Richtungen dem Oberkommando zur Hilfe eilt, ist massiver Beschuß und anschließende Flucht ratsam. Bleibt Ihr siegreich, rettet Euch ein Transport­raum­schiff aus der heißen Zone. In der heimischen Resi­denz angekommen, informiert Euch eine kurze Statistik über Eure Erfolge. Wer ­jedoch als rauchender Schrott­haufen auf dem Schlacht­­feld endet, übt seine Fähigkeiten im praktischen Trai­nings­modus.

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13. Dezember 2018 21:15

Erst diesen Teil und dann Mercenaries auf dem PC rauf und runter gezockt. Alle Romane gelesen. Freunde zu “Rechter Torso – Linker”-Tabletop-Runden eingeladen … die genialen Hardwarehandbücher lese ich noch heute gerne.

Schade, dass das Free-2-Play Game und das vor kurzem erschienene Rundenstrategiespiel nicht auf die Konsole schaffen. Letzteres scheint zwar selbst auf dem PC eher technisch schlecht gemacht, weil sehr hardwarehungrig, trotz eher normaler Optik, aber versammt, ich will wieder meinen Daishi in den Kanisterbrut-Sternenhaufen werfen oder mit meiner Shadowcat in der Jagd-Config. auf Pirsch gehen …

https://www.youtube.com/watch?v=-X3GD0UnBCk