Metal Gear Solid HD Collection – im Test (PSV)

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Die PSP-Episode Peace Walker fehlt in der Vita-HD-Collection der beliebten Schleichagenten-Saga – das ist der größte Unterschied zu den beiden Konsolenversionen. Leider fiel damit gerade das Handheld-tauglichste aller Snake-Abenteuer dem begrenzten Speicherplatz zum Opfer, der Digitalkauf der PSP-Version im PlayStation Store lohnt sich! Davon abgesehen finden sich alle Bonusinhalte wie die beiden MSX-Games, VR-Missionen oder ’Snake Tales’ der PS3- und Xbox-360-Version auch auf Vita wer das PS3-Spiel besitzt, tauscht mittels ’Transfarring’ zudem Speicherdaten zwischen den Sony-Geräten.

Weil die Vita zwei Schultertasten weniger hat und die Sticks sich nicht drücken lassen, wurden einige Steuerungsoptionen auf Touchscreen und -pad ausgelagert. Seht Euch beim Verstecken im Schrank um oder lugt in Ego-Sicht über Hindernisse. Davon abgesehen, hat sich spielerisch an MGS 2 und MGS 3 nichts geändert. Auch auf Vita erarbeitet Ihr Euch die komplexen Kontrollen, die konkurrenzlos vielfältige Interaktionsmöglichkeiten zulassen – für den schnellen, einsteigerfreundlichen Spaß zwischendurch eignet sich die MGS-Sammlung nicht.

Egal, ob Ihr Feindkontakt meidet und unbemerkt schleichen wollt, jede Menge Gags und Details aufspüren möchtet oder mit vielfältigen Gadgets im Kampf experimentiert: Snake hat’s drauf und sorgt vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden für Hochspannung und immer wieder für Überraschungen. Die beiden Episoden spielen sich nicht zuletzt aufgrund ihrer verschiedenen Story-Epochen und daher andersartigen Ausrüstung spürbar unterschiedlich und fesseln wochenlang.

Michael Herde meint: Dank des kleinen Displays wirkt das grafisch schwächere MGS 2 auf Vita hübscher als über PS3 am TV. Die komplexen Kontrollen beider Spiele wurden klug an das Handheld angepasst, Inventarverwaltung generell sowie Wundbehandlung in MGS 3 via Touchscreen erfordert jedoch etwas Übung. Die Steuerung in Ego-Sicht per rückseitigem Touchpad kann aber nicht mit dem Komfort von Schultertasten konkurrieren. Unbestritten klasse ist, dass ich meine PS3-Spielstände auch unterwegs nutzen und Cutscenes sowie Dialoge per PS-Button pausieren kann. So schleiche ich auf Vita gerne noch einmal!

+ zwei exzellente, anspruchsvolle Schleichabenteuer
+ viel Freiraum für spielerische Experimente
+ audiovisuell noch immer klasse
+ Spielstand kompatibel zur PS3-Version

– eigenwillige Steuerungsoptionen via Touchscreen und -pad
– umständliches Heilen in MGS 3

Auch auf Vita ein Hit: zwei Kult-Schleichabenteuer mit Steurungsfinessen für geduldige Mobilspieler.

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donkiekung
30. August 2012 21:40

Find’s auch gut. Aber unverzeihlich, dass gerade die PSP-Episode Peace Walker fehlt. Es ist 100% mobil geeignet und hätte vom zweiten Stick und HD-Grafik profitiert. Die PSP-Episode auf der Vita zu spielen ist wenig empfehlenswert. Die Grafik ist pixelig, da PSP Games nicht hochskaliert werden und die fehlende Unterstützung des zweiten Sticks macht die Steuerung auch nicht besser.Der Zahn der Zeit hat aber schon ziemlich bei MGS2 genagt. Was war ich früher hin und weg von diesem Traumgame. Heute sehen die Animation ziemlich unrealistisch zappelig und schnell aus und das Gameplay steckt hinter einem Splinter Cell um einiges zurück. Ich finde auch, dass man die Touch-Funktion für die Waffen- und Gadgetauswahl besser hätte machen können. Warum nur so einen kleinen fummeligen Bereich? Das hätten auch gerne Bubbles in Fingerkuppengrösse sein können. Aber genug gemeckert: Es ist ein tolles Spielepaket und ein prominenter Titel für die Vita, das lange und gute Unterhaltung bietet.

Digger Boomshot
30. August 2012 18:17

Hehe, beim Aufmacherbild musste ich schmunzeln.

Alloron
30. August 2012 17:26

ich habs und finds einfach nur geil diese spiele aufn handheld zocken zu können