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Man mag vom Steuerungskonzept halten, was man will: Es funktioniert, wenn man das eigenwillige Timing beherrscht. Vielmehr stören mich andere konzeptionelle Dinge, die nicht zu Ende gedacht wurden: Der Zugänglichkeit halber ist Other M weitaus weniger komplex als seine Vorgänger der Prime-Serie. Energietanks und Raketencontainer werden auf dem eingeblendeten Kartenausschnitt angezeigt, ein Signalton weist zudem auf Geheimnisse im Raum hin – Eure Aufgabe besteht lediglich darin, den Zugang zu einer alternativen Route zu entdecken. Ein weiteres Problem offenbart sich im Kampf: Die Serientradition schreibt eigentlich vor, dass besiegte Gegner Raketen oder Lebensenergie hinterlassen, doch diesmal bleibt nichts zurück. Nachladen und das Auffüllen des letzten Energiecontainers erfolgt mit senkrecht gehaltener Fernbedienung. Speicherpunkte, die Eure Energie komplett regenerieren, findet Ihr häufiger denn je. Das macht nicht nur das Streben nach mehr Raketen im Gepäck überflüssig, auch geht die taktische Note früherer Metroid-Episoden und die Daseinsberechtigung der Kämpfe an sich mangels Belohnung verloren.
Die Story führt Samus auf den Bottle-Ship-Raumer, wo sie auf ein Team der Galaktischen Föderation unter der Leitung ihres ehemaligen Mentors Adam Malkovich trifft, dessen Befehlsgewalt sie sich unterordnet.
So sehr sich das Spiel in schicken Zwischensequenzen bemüht, die emo-
tionale Bindung der beiden Charaktere zu vermitteln, so wenig überzeugt die damit verbundene Entscheidung, bekannte Upgrades wie Screw-Attack-Wirbler oder Greifstrahl nicht wie früher in der Spielwelt finden zu dürfen. Stattdessen erfolgt zu vorgegebener Zeit Adams Einsatzfreigabe. Daher durchquere ich mit Samus mehrere Lavabereiche, die kontinuierlich an der Lebensenergie zehren, ehe Adam sein Okay für einen schützenden neuen Anzug gibt, der obendrein identisch aussieht. Auch läuft Samus an vielen Türen vorbei, die sich nur durch Super-Raketen öffnen lassen, aber der unerbittliche Chef erlaubt deren Einsatz lange nicht. Aber warum nicht? Als im letzten Drittel des Spiels der Funkkontakt zu Adam abbricht, aktiviert Samus plötzlich doch auf eigene Faust neue Fähigkeiten – unglaubwürdiger geht es kaum!
Grafisch gibt es trotz einiger sonderbarer Gegner wenig auszusetzen: Other M setzt auf dezente Effekte und läuft flott über den Schirm, Metroid Prime 3 war aber hübscher. Die markanten Serienmelodien sind selten und meist zu leise, was der Atmosphäre ebenso schadet wie die unmotivierte Sprachausgabe. Die Story liefert eingefleischten Fans Einblicke, weshalb Samus ihren Arbeitgeber verlassen hat und wie es nach Auslöschung der parasitären Metroids in Super Metroid weitergeht. Unterm Strich ist Other M ein zwiespältiges Erlebnis – ein ”anderes Metroid”.











Ich fand das Spiel richtig klasse. Lediglich die Steuerung empfand ich sehr komisch. Sonst hat es aber auch mir besser gefallen, als Prime 2 und 3.
Das Spiel ist jedenfalls besser als sein Ruf und ich würde mir wünschen, daß sie es zusammen mit Prime 2 und 3 noch einmal für die Switch 1/2 veröffentlichen, aber mit vernünftiger Controller-Steuerung.
Hat mir deutlich besser gefallen als die ganzen Prime-Fortsetzungen. Wirklich genervt hat mich nur die Sucheinlage bei einem Boss.
Ich denke, wäre das Spiel nicht im Umfeld der Metroid Prime Trilogy erschienen, es wäre deutlich besser angekommen.
Ich mag den düsteren Stil, das hat es MP3 voraus, fühlte mich hier isolierter, machte atmosphärisch sehr viel her und die “weinerliche” Samus störte mich null. Das Einzige, was mich wirklich nervte, waren die Bugs, die nur im Nahkampf zu besiegen waren. Einmal nicht aufgepasst, ich war erledigt. Und den finalen Boss, wo der Bildschirm voller Bugs ist, hab ich ewig nicht geschnallt. Dabei ists so simpel.
Ich fand diesen Metroid-Teil damals gut und auch noch heute viel besser als sein Ruf.
Kommt immer wieder mal (physisch) in meine geliebte WiiU.
Die Meinung von Michael Herde und Thomas Nickel (aus der Extended Metroid Duell) kann ich die beide verstehen. Metroid Other M ist und bleibt ein unkonventionelle Action Spiel wie alle Jubeln Jahre es gibt. Die Level sind wenig berauschend, unglücklich Spiel – Design (Lava Suit erst aktiviert, wenn der Cornel sagt.)
oder klischeehaft Story. Trotzdem konnte mit den Steuerung ganz klar in verschiedenen Perspektiven und die reduzieren Metroid Feeling hat es mich weniger gestört.
Ein ehrgeizig Wii Spiel von Team Ninja.
The Baby…the baby…the baby
Orher M ist besser als sein Ruf. Es hat ein paar Macken und die Steuerung ist manchmal etwas kompliziert, aber nicht alles an dem Spiel ist Mist. Entsprechend ist eine Wertung im 70er Bereich angemessen.
Für Wii Verhältnisse sah das Spiel echt gut aus, die Areale waren ganz cool und es hat mich ganz gut unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger