Midnight Suns – im Test (PS5 / Xbox Series X)

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Im Marvel-Universum ist mal wieder die Hölle los – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Lilith, die Mutter aller Dämonen, wurde durch dunkle Rituale des zwielichtigen Hydra-Wissenschaftlers Dr. Faustus erweckt und steht nun kurz davor, großes Leid über die Menschheit zu bringen. Aufhalten können die sich anbahnende Katastrophe jetzt nur noch ein Dutzend mutiger Marvel-Superhelden, die tatkräftige Unterstützung von einem uralten Krieger erhalten, den Dr. Strange zu Spielbeginn von den Toten wiederweckt. Die in enger Zusammenarbeit mit Marvel entwickelte Figur – deren Geschlecht und Äußeres Ihr mittels rudimentärem Charakter-Editor anpasst – hört auf den Namen Hunter und wird zum Star der knapp 60-stündigen Geschichte.

Letztere erzählen die XCOM-Macher auf zwei Ebenen, die sich vom Spielanteil in etwa die ­Waage halten. Da wäre zum einen der Rollenspiel-Part. In diesem erkundet Ihr als Hunter die sogenannte ”Abtei”, einen von starker Magie umgebenen Unterschlupf der Lilith-Gegner, der sich auf einer schwebenden Insel in einer gut versteckten Taschendimen­sion befindet. Hier wählt Ihr im War Room zwischen verfügbaren Haupt- und Nebenmissionen, verbessert in der Schmiede Ausrüstung und Fähigkeiten, trainiert im Hof mit Sparring-Partnern, sucht Sammel­objekte und ergründet Schritt für Schritt die Hinter­gründe dessen, was in ­Hunters vorherigem Leben geschah.

Außerdem dient die Abtei als Dreh- und Angelpunkt für die umfangreiche Socializing-Komponente von Midnight Suns. Sei es nun Dr. Strange, Iron Man, Captain Marvel, die Midnight Suns (Blade, Ghost Rider, Magik, Nico Minoru) sowie später noch Spider-Man, Captain America, Wolverine, Hulk und Scarlet Witch – im Spielverlauf lernt Hunter ihre zahlreichen Mitstreiter immer besser kennen und kann Beziehungen über Multiple-Choice-Dialoge in unterschiedliche Richtungen lenken. Wächst die Freundschaft mit anderen Charakteren, schaltet dies neue Combo-Ak­tionen, passive Boni und weitere Inter­aktionsmöglichkeiten frei. ­Schade, aber in Anbetracht der Lizenz ­irgendwie verständlich: Echte Liebesbeziehungen wie etwa in der Mass Effect-Reihe sind nicht vorgesehen, alles entwickelt sich auf einer rein freundschaftlichen Ebene.

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Rudi Ratlos
7. März 2023 10:38

Scheint sich ja eher mau verkauft zu haben – mal gucken, ob es irgendwann eine Complete Edition geben wird…

Walldorf
6. März 2023 20:45

Bin mal gespannt, ob das noch was wird mit den Versionen für PS4, Xbox One und Switch. Aktuell geht es ja drunter und drüber bei Firaxis.