Mini-Mech Mayhem – im Test (PS4)

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Große Mechs sind vor allem für Action-Rabatz gut, Mini-Ausgaben dagegen für strategische Brettspiele – das meinen zumindest FuturLab, die Macher von unter anderem Tiny Trax, und wollen das mit ihrem jüngsten PlayStation-VR-Werk Mini-Mech Mayhem beweisen. In dem nehmt Ihr vor einem virtuellen Spielbrett mit 9 x 9 Feldern Platz und programmiert Eure darauf positionierte kleine Maschine mit drei Befehlen pro Runde (wahlweise Bewegen oder Ballern), die sie dann abarbeitet. Ziel ist es, am Ende entweder ein bestimmtes markiertes Feld einzunehmen oder einen Gegner auszuschalten – denn pro Partie sind bis zu vier Teilnehmer dabei, die das Gleiche vorhaben. Dazu kommt der entscheidende gemeine Kniff: Ihr könnt Eure Pläne nicht auf die Aktionen der anderen abstimmen, weil jeder geheim seine Befehle abgibt und diese dann mehr oder weniger parallel abgearbeitet werden.

Das klingt kompliziert? Ist es in Maßen auch, weshalb ein ausführliches Tutorial mit guten Erklärungen für Klarheit sorgt. In der Praxis braucht es aber einige Übung, um mit dem geplanten Durcheinander klarzukommen. Motivierend ist das durchaus, hat aber einen Haken: Mini-Mech Mayhem entfaltet erst mit echten Gegnern statt KI-Kontrahenten seinen ganzen Reiz, zumal es für Solisten nur Einzelmatches und keine Kampagne gibt. Aber schon einen Monat nach dem Start ist es Glückssache, online genug Mitspieler für eine Partie zu finden – sehr schade.

Gewitztes VR-Strategie-Brettspiel mit einer gewollten Portion Tohuwabohu, das ohne menschliche Mitspieler aber schnell langweilig wird.

Singleplayer63
Multiplayer
Grafik
Sound