Monster Hunter Rise – im Test (Switch)

4
6577
Zurück
Nächste

Meinung

Thomas Nickel meint: Beim Anblick des fertigen Spiels frage ich mich, ob sich da nicht irgendwie ein Hardware-Update in meine Konsole geschmuggelt hat. Es sieht einfach verdammt gut aus – die Mischung aus RE Engine, klugem Ressourcen-Management und überragendem Design bei Umgebung, Monstern und Rüstungen zeigt deutlich, was die Switch noch an Potenzial bietet. Spielerisch ist Monster Hunter Rise die bisher vielseitigste Episode – nicht nur dank des neuen ”Randale”-Modus, sondern vor allem wegen der stark erweiterten Bewegungsmöglichkeiten. Mein Palamute bringt mich flott in die entlegensten Winkel der weitläufigen Karte, dank der Seilkäfer freue ich mich über elegante Schwungmanöver und weit komplexere Karten als früher. Überraschend ist der überarbeitete Schwierigkeitsgrad: Offline- und Online-Missionen sind nun wieder streng voneinander getrennt und gerade die Offline-Jagden fühlen sich oft einfach an – die echte Herausforderung gibt es im Team vor allem im Online-Modus. Dort fesselt das typische Monster Hunter-Prinzip ”Monster jagen, Ausrüstung verbessern, dickeres Monster jagen” auch nach 15 Jahren noch an den Controller. Es gibt wenig Befriedigenderes, als ein zunächst unüberwindlich scheinendes Untier schließlich dank kluger Planung und Können zu bezwingen. Offline freut Ihr Euch derweil über die oft herrlich albernen Quest-Beschreibungen, sympathische Dorfbewohner und natürlich viele Katzen. Wer befürchtet hat, mit Monster Hunter: World habe die Reihe ihren Zenit erreicht, kann aufatmen: Bei Rise hat Capcom noch mal eine ordentliche Schippe draufgepackt.

Zurück
Nächste
4 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
bupple
30. Juni 2021 10:22

Moin,

das Spiel ist richtig gut – keine Frage. 400 Stunden etwa habe ich versenkt. Leider wird es auch dabei bleiben, obwohl ich in Monster Hunter World 2500 Stunden versenkt habe. Warum ist das so? Für mich war ein zentrales Element der Langzeitmotivation das Zusammenspiel in der Jagdgruppe und das ausfüllen der Gildenkarte – sprich alles auf 999.

Das Zusammenspiel auf der Switch ist ein Krampf. Das Cap der Gildenkarte haben sie auf 9999 gesetzt – unfassbar. Irgendwie ist mir die Motivation direkt flöten gegangen…

Gruß,
bupple

Fuffelpups
29. Juni 2021 14:19

Monster Hunter 4U lief auf dem NN3DS mit nahezu 60 FPS. Es war nicht perfekt, aber besser die unstabilen 30 FPS mit dem N3DS. Wenn die Switch Pro kommt, dann spätestens mit der Ultimate Erweiterung wird das Spiel die neue Hardware komplett nutzen.

Capcom hat mit biegen und brechen Monster Hunter Rise in drei Parts aufteilen müssen, damit es noch vor dem FY 2020 veröffentlicht werden konnte. Je nachdem wie gut das Team aktuell die Arbeiten an der Erweiterung aufnehmen konnte, macht es eventuell Sinn erst mit der Erweiterung ein größeres Update für die neue Hardware zu veröffentlichen.

Die bessere CPU sollte einigen Spielen direkt einen kleinen Boost geben. Monster Hunter Rise hat leider ein 30 FPS cap. Es braucht ein Update speziell für die neue Hardware, damit es drastische Änderungen gibt.

T3qUiLLa
29. Juni 2021 9:38

komme mit den 30 fps wunderbar klar. kenne monsterhunter nicht anders…es sei denn man spielt world auf der ps5 oder xsx. und unterstützt wird das auch nicht. ist nur der abwärskompatibelmodus, ein richtiges update wird es für die next gen konsolen eher anhand eines vollkommen neuen teils kommen.
warte noch ein, zwei jahre dann kommt world 2 oder so. solang geb ich mich mit dem grandiosen rise zufrieden. ist in meinen augen auch besser als world, da wenige komplex, was für viele ja sehr ansprechend ist. die entschlackung wirkt für den handheld wunder und motiviert ins unendliche.

28. Juni 2021 23:30

hoffe der Switch Pro wird dies in 60fps zum Laufen bringen (aber wird Nintendo bzw. 3rd Hersteller so “Upgrades” für den Switch Pro auch unterstützen, wie bei Xbox SX & PS5?.., falls der Switch Pro wirklich demnächst kommt.., und genug Power hat MWR in 60fps zu darstellen)