Monster Hunter Wilds – im Test (PS5)

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Ihr macht einmal mehr die Schwachpunkte äußerst individuell agierender Monster aus und prügelt beherzt mit einer Waffe Eurer Wahl auf sie ein. Der Titel nimmt Neulinge dabei gelungen an die Hand und führt sie im Spielverlauf behutsam an immer bedrohlichere Ungeheuer heran. Bereits im Zuge der Hauptgeschichte warten dabei allerhand beeindruckende Biester darauf, in elektrisierenden Konfrontationen erlegt zu werden. Wohlplatzierte Treffer zu landen, nachdem man einem feindlichen Angriff gekonnt ausgewichen ist, fühlt sich dabei so befriedigend an wie eh und je. Audiovisuell erstklassig präsentiert, brachte uns manch toll inszenierte und musikalisch wie soundtechnisch grandios untermalte Jagd regelrecht zum Jubeln.

Ein erfreulicher Eindruck, der auch in diversen Neuerungen begründet liegt, die das bewährte Spielprinzip sinnvoll ergänzen. Im Laufe der Gefechte tragen Mons­ter nun etwa Wunden davon, die Ihr gezielt via Fokusangriff ins Visier nehmt. Das erweitert die Konfrontationen um eine spaßig-taktische Komponente, erleichtert die Jagd auf spezifische Ressourcen und schmückt nicht zuletzt den Bildschirm mit befriedigend saftigen Schadenszahlen. Auch die Option, Euch von Eurem Reitvogel automatisiert zum Ziel tragen zu lassen, um die Reisezeit mit weiteren Vorbereitungen zu verbringen, sowie die Möglichkeit, eine zweite Waffe im Gepäck Eures Saikrii zu verstauen, entpuppen sich als clevere Quality-of-Life-Features, auf die Ihr schon bald nicht mehr verzichten wollt.

Habt Ihr die rund 20-stündige Hauptgeschichte – oder wie Serienveteranen sagen würden: das Tutorial – hinter Euch gebracht, beginnt es erst richtig. Mit wachsendem Jägerrang eröffnen sich immer weitere Möglichkeiten, auf Monsterhatz zu gehen. Ihr jagt diverse neue Bestien oder besonders ausdauernde Variationen und investiert tapfer erkämpfte Materialien und Geld in den Ausbau Eurer Ausrüstung und Waffen. Dazu gibt Euch der Titel zahlreiche Systeme an die Hand, die Ihr mit der Zeit immer besser begreift. Auch die Möglichkeit, spannende Mons­teraufkommen in der Welt, die mit Zusatzbelohnungen winken, für spätere Felduntersuchungen vorzumerken, füttert das Gefühl von Progression auf angenehme Weise, ohne die serientypische Jagd auf seltene Materialien zu sabotieren. Das resultiert in einem herausragenden Spielfluss mit toller Sogwirkung, der Fans – und sicherlich zahlreiche Neulinge – für viele Stunden an den Bildschirm fesseln dürfte.

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2 Kommentare
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Illstar
26. Mai 2025 6:39

Der Test hat mich doch final überzeugt. Gekauft auch ohne Sale. 🤗

Illstar
24. Mai 2025 20:38

Ich bin etwas spät auf der Party und spiele gerade World und Rise. Aber im Sale werde ich bestimmt zuschlagen.
Und die Reise geht scheinbar aktuell Richtung „breite Masse“, Hardcore Fans meckern schon. 😉