
Meinung
Michael Herde meint: Wie Teil 1 habe ich Ni no Kuni II mit meiner RPG-gestählten Gemahlin gespielt und wir sind uns (ausnahmsweise) einig: Originell ist nichts. Nicht die Heldenreise des naiven Prinzen, der lernt, was König zu sein bedeutet. Nicht die ”Sammle 3”-Nebenquests. Nicht der Stadtbau-Modus. Das Spiel motiviert trotzdem, weil die Elemente prima ineinandergreifen und die Bedienbarkeit klasse ist. Abseits der Oberwelt wirkt die Grafik stimmig und steckt voller Details und malerischer Texturen zum Versinken. Schade nur, dass nur die gleichen rund 30 Gegnertypen unterwegs sind, wenn auch in verschiedenen Farben. Schade auch, dass Kämpfe lange so leicht ausfallen und die ausgeklügelten Systeme rund um Waffen, Magie, Gnuffis erst mal brachliegen. Bei der Eindeutschung mögen SNES-Rollenspieler an ”Großostheim” und die ”Lindenstraße” denken, ich finde so etwas unpassend und peinlich. Bemerkenswert finde ich politische Anspielungen: Rassismus in Katzbuckel – ein dunkelhäutiger Flüchtling sucht im Waldland einen Job, ist dort aber unerwünscht. Evan setzt sein Reich in ein Gebiet im Osten, worauf ”nur” Banditen Anspruch erheben – es gibt Konflikte. Trotz aller Kritik: Meine Frau und ich haben oft gezankt, wer weiterspielen darf – nach über 60 Stunden Spielzeit bauen wir immer noch an unserer Stadt und erledigen Nebenaufträge.









Ich schließe mich beim @DerPanda an.
Ich fands ebenfalls spaßig, und für die Platin hats gereicht. Das will dann auch einiges sagen. Die Spielbarkeit in der Welt finde ich fantastisch. Das können sich andere RPGs gerne abschauen. Die repetitiven Dungeons, Gegner und Aufgaben kann ich größtenteils auslassen, dann wird das Abenteuer eben deutlich kürzer. Mit 30-40 Stunden kann man das Spiel beenden, hat ab und an ein paar Catchquests dazwischen, ansonsten wird man aber ordentlich unterhalten. Ich schließe mich der Wertung der Maniac an.
Was den Witcher (3) angeht. Mega Spiel! Das Kampfsystem ist aber sicherlich nicht seine Stärke, dafür aber das Questdesign und im allgemeinen die Story und auch die Spielwelt. Ein Überspiel! Da kommt Nino2 lange nich dran.
Ni no kuni 2 ist eine enttäuschung! Hat nicht mehr als 79% verdient meiner meinung nach
Ich habs laut trophy angabe zu 77% beendet, also hab ich mich schon recht ordentlich damit beschäftigt. Glaub etwas um die 60 spielstunden.
Mir hats sehr viel spass gemacht, der modus mit den Soldaten rumscheuchen war nett, die stadt auf stufe 4 ausbauen hat mich gefesselt und dass hauptspiel mit Evan, Roland und co, war irgendwie sehr spaßig.
Alles zwar etwas kindlich und meist recht vorhersehbar, aber durchaus interessant.
Die nebenmissionen sind sehr repitiv bzw dass immer „hol mir drei davon“ ist etwas nervig aber man ist ja nicht unbedingt gezwungen die missionen zu machen.
Eigentlich war es nur zur Überbrückung zu god of war gedacht, naja angefangen hab ich es dann eine woche später^^
@sephiroth
diese null charakter entwicklung war mein zweiter großer kritikpunkt am spiel wodurch es für mich zum fehlkauf wurde und vieleicht das es einfach zu viel wurde. es ist schön designt, hat eine tolle atmosphäre und einen schon sympathischen hauptcharakter aber es hat einfach nicht klick gemacht.
@DerPanda and offtopic:
Naja über die Qualität des Kampfsystems bei The Witcher 3 kann man diskutieren. Ich kam sehr gut damit klar und hatte Spass dran.
Das was mich wirklich bei The Witcher störte, war der total blöde Charakter Ausbau.
Man macht 1% mehr schaden Bei der Weiterentwicklung, bei dem anderen 5% mehr Bluten etc. Das empfand ich als größten Kritikpunkt des Spiels.
dafür hat ein The Witcher andere gravierende mängel. die sidequests in Ni No Kuni II muss ich nicht machen aber bei The Witcher muss ich mich das ganze spiel über mit dem schlechten kampfsystem auseinandersetzen.
@topic
finde den test schon passend. es hat ein paar mängel des erstlings ausgebügelt (wie kampfsystem, es sieht nicht mehr so extrem nach baukasten aus und das man drumherum nicht wirklich viel machen konnte), dafür kamen neue hinzu (die story mal abgesehen vom ende hat nicht diesen Ghibli charme) und ein paar sind geblieben (wenig vertohnung und zu wenig verschiedene musikstücke).
Ja, das Frage ich mich auch. Die Quantität stupider Nebenquests scheint fürs Strecken des Spiels einfacher gestaltbar zu sein, als wenige, dafür qualitativ ansprechende Aufgaben, was schade ist. The Witcher 3 sehe ich auch gerne als positives Beispiel. Und auch die Nebenaufgaben aus Horizon sind ganz okay. Es gibt zwar ebenfalls viel Sammelei und Sucherei – aber wenigstens ist das Meiste von individuellen Geschichten begleitet, dem Hexer-Spiel ähnlich. Beispiele (Achtung, leichte Spoiler):
@Lando
Ja das ist auch leider der Grund, warum ich das Spiel nicht komplett auf 100% abschließe. Irgendwann nervt es nur noch. Freut mich das ich damit helfen konnte.
Wieso schaffen es die Entwickler eigentlich nicht, lieber weniger, dafür aber interessante und bessere nebenaufgaben zu entwickeln wie beispielsweise bei The Witcher 3 der Fall ist?
Die können mir doch nicht erzählen, Das sowas auf Dauer Spass macht. Besorge mir 3 Davon, brauche exo. Teil daher, Folge Person x zu verschiedenen Orten usw.
@sephiroth
“Das Problem ist leider, das die Nebenaufgaben schon sehr repetitiv sind und irgendwann doch mehr nerven als zu spassig zu sein.”
Danke für diese, für mich sehr wertvolle, Info. Dann verzichte ich ebenfalls auf den Kauf und spare mir das Geld für etwas anderes. Solche monotonen “Sammle dies und das”- und “Töte Monster X und Y”-Sidequests haben mir vor Kurzem den Spaß an Xenoblade Chronicles 2 extrem verdorben.
Hab’s grad erstmal beiseite gelegt, Wiedervorlage nicht ausgeschlossen. Sehe es wie Doomguy: Dragon Quest ist eher im Haus dieses Jahr!!!
Ich fand das Spiel ganz gut, habe es auch vor kurzem beendet, wenn auch nicht komplett auf 100%.
Das Problem ist leider, das die Nebenaufgaben schon sehr repetitiv sind und irgendwann doch mehr nerven als zu spassig zu sein.
Trotzdem fand ich die Geschichte, obwohl sie doch sehr klischeebehaftet war, irgendwie interessant und schön. Es kommt auch immer drauf an, wie man sowas verpackt. Und das hat Level 5 gut gemacht. Und der Ausbau des Königreichs, sowie die Talentanwerbung hat auch echt gefesselt und mich irgendwie an Suikoden erinnert 🙂
Ich verzichte und hole mir im September Dragon Quest XI.
der funke will nicht recht übergreifen. wollte den erstling scho immer spielen und wollte dies nu mit teil 2 nachholen aber naja bis jetzt hat es mich nicht gereizt, dann kommt doch erstmal god of war vor dem ich mich noch ein bissel verstecken konnte….nächste woche aber dann.
irgendwie liest sich der test ein wenig ernüchternd.
Die Grafik ist hübsch.