Ni no Kuni II: Schicksal eines Königreichs – im Test (PS4)

14
2258
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

König Leopold von Katz­buckel ist tot. Sein Sohn, der kleine Prinz Evan, besteigt den Thron. Doch Kanzler Ratoleon bezweifelt dessen Führungsqualitäten und zettelt ­einen Putsch an. Während Evan im ­Palast um sein Leben bangt, ­verliert in unserer Welt Präsident Roland Klein während eines ­Nuklearangriffs das Bewusstsein und erwacht in der Parallel­dimension Ni no Kuni. Gemeinsam mit einer Zofe fliehen Roland und Evan aus der Stadt. Als die Zofe bald ­darauf stirbt, ist Protagonist Evan auf sich ­gestellt. Nach einigen Startschwierigkeiten fasst er mit ­Roland und weiteren Verbündeten einen ambitionierten Plan: Evan gründet ein eigenes Reich und möchte die vier übrigen Könige der Welt zu einem ­Friedensbündnis bewegen.

Ni no Kuni II: Schicksal eines Königreichs ist mehrere Jahrhunderte nach dem PS3-Vorgänger Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin angesiedelt. Daher ist dessen Kenntnis nicht erforderlich. Olivers und Tröpfchens Abenteuer von einst sind in der heutigen Welt nur noch ­eine ­Legende, die Evan – und der ­Spieler – im Rahmen einer Reifeprüfung kennenlernt. Denn jeden König verbindet ein magisches Band mit einer mystischen Wächterkreatur. Evans heißt Remmi, sieht von hinten aus wie Lisa ­Simpson und hat ein freches Mundwerk. Bald gesellen sich weitere kleine Kreaturen zur Gruppe – die Gnuffis. Diesen ­Feenwesen kommt aber eher eine spielerische denn storyrelevante Rolle zu.

Kampfsystem und Gnuffis haben mit dem ungewöhnlichen semi-rundenbasierten Kampfsystem rund um die Pokémon-artigen Wesen des Erstlings nichts gemeinsam: In Ni no Kuni II kämpfen maximal drei Charaktere in begrenzten Arenen in Echtzeit. Per Steuerkreuz ist jederzeit ein Wechsel möglich, Teamkollegen agieren autonom, sind hilfreich und können Euch nicht in die Quere kommen. Es gibt für jeden Charakter leichte und schwere Nahkampfattacken sowie einen Fernangriff, der sich aufladen lässt. Sprünge sind ebenso möglich wie Ausweichrollen, Blocken und Zielaufschaltung.

All das lässt sich kombinieren, wobei sich jeder Kämpfer etwas anders spielt – Evan und Roland kämpfen mit Schwertern, Hammerschwinger sind behäbig-wuchtig, Speerkämpfer agil. Einen so geschmeidigen Flow wie NieR: Automata erreicht das Spiel aber nie. Dafür hat jeder Kämpfer drei Waffen dabei, Hiebe erhöhen ihren jeweiligen Wucht-Wert, der sich auf Magieangriffe auswirkt. Per Schultertaste stehen bis zu vier Zauber bereit – Feuer-, Blitz-, Heil-, Dunkelmagie, eben alles, was das Genre hergibt. Die ­nötige Energie für Fern- und Magie­attacken beziehen Evan & Co. aus Nahkampf-Angriffen.

Zurück
Nächste
neuste älteste
moshschocker
I, MANIAC
Maniac
moshschocker

Ich schließe mich beim DerPandaDerPanda an.
Ich fands ebenfalls spaßig, und für die Platin hats gereicht. Das will dann auch einiges sagen. Die Spielbarkeit in der Welt finde ich fantastisch. Das können sich andere RPGs gerne abschauen. Die repetitiven Dungeons, Gegner und Aufgaben kann ich größtenteils auslassen, dann wird das Abenteuer eben deutlich kürzer. Mit 30-40 Stunden kann man das Spiel beenden, hat ab und an ein paar Catchquests dazwischen, ansonsten wird man aber ordentlich unterhalten. Ich schließe mich der Wertung der Maniac an.
Was den Witcher (3) angeht. Mega Spiel! Das Kampfsystem ist aber sicherlich nicht seine Stärke, dafür aber das Questdesign und im allgemeinen die Story und auch die Spielwelt. Ein Überspiel! Da kommt Nino2 lange nich dran.

FoxMulder
I, MANIAC
Maniac
FoxMulder

Ni no kuni 2 ist eine enttäuschung! Hat nicht mehr als 79% verdient meiner meinung nach

Maverick
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Maverick

Ich habs laut trophy angabe zu 77% beendet, also hab ich mich schon recht ordentlich damit beschäftigt. Glaub etwas um die 60 spielstunden.

Mir hats sehr viel spass gemacht, der modus mit den Soldaten rumscheuchen war nett, die stadt auf stufe 4 ausbauen hat mich gefesselt und dass hauptspiel mit Evan, Roland und co, war irgendwie sehr spaßig.
Alles zwar etwas kindlich und meist recht vorhersehbar, aber durchaus interessant.
Die nebenmissionen sind sehr repitiv bzw dass immer „hol mir drei davon“ ist etwas nervig aber man ist ja nicht unbedingt gezwungen die missionen zu machen.

Eigentlich war es nur zur Überbrückung zu god of war gedacht, naja angefangen hab ich es dann eine woche später^^

DerPanda
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
DerPanda

SephirothSephiroth
diese null charakter entwicklung war mein zweiter großer kritikpunkt am spiel wodurch es für mich zum fehlkauf wurde und vieleicht das es einfach zu viel wurde. es ist schön designt, hat eine tolle atmosphäre und einen schon sympathischen hauptcharakter aber es hat einfach nicht klick gemacht.

Sephiroth
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Sephiroth

DerPandaDerPanda and offtopic:
Naja über die Qualität des Kampfsystems bei The Witcher 3 kann man diskutieren. Ich kam sehr gut damit klar und hatte Spass dran.

Das was mich wirklich bei The Witcher störte, war der total blöde Charakter Ausbau.
Man macht 1% mehr schaden Bei der Weiterentwicklung, bei dem anderen 5% mehr Bluten etc. Das empfand ich als größten Kritikpunkt des Spiels.

DerPanda
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
DerPanda

dafür hat ein The Witcher andere gravierende mängel. die sidequests in Ni No Kuni II muss ich nicht machen aber bei The Witcher muss ich mich das ganze spiel über mit dem schlechten kampfsystem auseinandersetzen.

@topic
finde den test schon passend. es hat ein paar mängel des erstlings ausgebügelt (wie kampfsystem, es sieht nicht mehr so extrem nach baukasten aus und das man drumherum nicht wirklich viel machen konnte), dafür kamen neue hinzu (die story mal abgesehen vom ende hat nicht diesen Ghibli charme) und ein paar sind geblieben (wenig vertohnung und zu wenig verschiedene musikstücke).

Lando
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Lando

Ja, das Frage ich mich auch. Die Quantität stupider Nebenquests scheint fürs Strecken des Spiels einfacher gestaltbar zu sein, als wenige, dafür qualitativ ansprechende Aufgaben, was schade ist. The Witcher 3 sehe ich auch gerne als positives Beispiel. Und auch die Nebenaufgaben aus Horizon sind ganz okay. Es gibt zwar ebenfalls viel Sammelei und Sucherei – aber wenigstens ist das Meiste von individuellen Geschichten begleitet, dem Hexer-Spiel ähnlich. Beispiele (Achtung, leichte Spoiler):

Spoiler
Mal ist’s ein schizophrener Jäger, der an einer Klippe steht, Suizid begehen will und Hilfe braucht, oder eine junge Nora, die ihren Speer – und gleichzeitig das Andenken an ihre verstorbene Mutter – verloren hat, und so weiter.

Sephiroth
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Sephiroth

LandoLando

Ja das ist auch leider der Grund, warum ich das Spiel nicht komplett auf 100% abschließe. Irgendwann nervt es nur noch. Freut mich das ich damit helfen konnte.

Wieso schaffen es die Entwickler eigentlich nicht, lieber weniger, dafür aber interessante und bessere nebenaufgaben zu entwickeln wie beispielsweise bei The Witcher 3 der Fall ist?

Die können mir doch nicht erzählen, Das sowas auf Dauer Spass macht. Besorge mir 3 Davon, brauche exo. Teil daher, Folge Person x zu verschiedenen Orten usw.

Lando
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Lando

SephirothSephiroth

“Das Problem ist leider, das die Nebenaufgaben schon sehr repetitiv sind und irgendwann doch mehr nerven als zu spassig zu sein.”

Danke für diese, für mich sehr wertvolle, Info. Dann verzichte ich ebenfalls auf den Kauf und spare mir das Geld für etwas anderes. Solche monotonen “Sammle dies und das”- und “Töte Monster X und Y”-Sidequests haben mir vor Kurzem den Spaß an Xenoblade Chronicles 2 extrem verdorben.

schweini
I, MANIAC
Profi (Level 3)
schweini

Hab’s grad erstmal beiseite gelegt, Wiedervorlage nicht ausgeschlossen. Sehe es wie Doomguy: Dragon Quest ist eher im Haus dieses Jahr!!!

Sephiroth
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Sephiroth

Ich fand das Spiel ganz gut, habe es auch vor kurzem beendet, wenn auch nicht komplett auf 100%.

Das Problem ist leider, das die Nebenaufgaben schon sehr repetitiv sind und irgendwann doch mehr nerven als zu spassig zu sein.

Trotzdem fand ich die Geschichte, obwohl sie doch sehr klischeebehaftet war, irgendwie interessant und schön. Es kommt auch immer drauf an, wie man sowas verpackt. Und das hat Level 5 gut gemacht. Und der Ausbau des Königreichs, sowie die Talentanwerbung hat auch echt gefesselt und mich irgendwie an Suikoden erinnert 🙂

Doomguy
Mitglied
Maniac
Doomguy

Ich verzichte und hole mir im September Dragon Quest XI.

T3qUiLLa
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
T3qUiLLa

der funke will nicht recht übergreifen. wollte den erstling scho immer spielen und wollte dies nu mit teil 2 nachholen aber naja bis jetzt hat es mich nicht gereizt, dann kommt doch erstmal god of war vor dem ich mich noch ein bissel verstecken konnte….nächste woche aber dann.
irgendwie liest sich der test ein wenig ernüchternd.

Lando
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Lando

Die Grafik ist hübsch.