Nine Parchments – im Test (PS4)

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Simple Kost für Vierspieler-Koop-Partien gefällig? Dann könnte Nine ­Parchments Euer Spiel sein: Weil dem Zaubermeister die titel­gebenden neun Pergamente abhanden kommen, seid Ihr als Lehrling gefragt, die mit magischem Gedöns beschriebenen Tierhäute wiederzubeschaffen. Dabei kämpft Ihr Euch in Twinstick-Shooter-Manier durch Gegnermassen – der Clou an der Sache: Feinde sind unterschiedlich empfänglich für Eure Zauber. So sind Feuermonster immun gegen Flammen, nehmen aber besonders viel Schaden, wenn Ihr sie mit einem Eisstrahl beschießt. Spielt Ihr mit anderen, könnt Ihr die Strahlen kreuzen, um noch mehr Schaden anzurichten. Aufgrund der zu starken Zielhilfe schießt Ihr jedoch häufig unfreiwillig auf Eure Mitspieler und zieht ihnen Lebensenergie ab.

Mit steigendem Charakterlevel stärkt Ihr via Talentbaum Euren Helden und schaltet neue Zauber frei. Die dadurch gewonnene Flexibilität geht auf Kosten der Spielbarkeit, da Ihr die Zauber nicht direkt wählen könnt, sondern via Schulter­tasten durchschaltet. Das nervt enorm, zumal Nine Parchments außerhalb der Kämpfe nicht viel zu bieten hat: Geschicklichkeitspassagen, Rätsel oder spannende Geheimnisse sucht Ihr vergeblich. Lediglich einige Sammelgegenstände und Schatztruhen sind in schwer einsehbaren Ecken versteckt und schalten zusätzliche Charaktere und Ausrüstung frei. Immerhin ist das Ganze hübsch anzusehen: Die linearen Levels sind optisch abwechslungsreich und farbenprächtig gestaltet.

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