Ninja Gaiden: Master Collection – im Test (PS4)

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Neben Dark Souls steht wohl keine ­andere Spieleserie dieses Jahrtausends so sehr für einen harten Schwierigkeitsgrad wie Ninja Gaiden, welches 2004 als Reboot seinen ersten 3D-Ausflug auf der Xbox unternahm. Die Master Collection enthält nun die Sigma-Fassungen des ­ersten und zweiten Serienteils, die für die PS3-Portierung um zusätzliche Inhalte erweitert wurden, sowie den dritten Ableger mit dessen DLC-Inhalten. Auf Multiplayer-Inhalte müsst Ihr jedoch verzichten. Die offensichtlichen Fragen, die sich drei respektive zwei Konsolengenerationen später stellen: Taugen die Abenteuer um Dead or Alive-Kämpfer Ryu ­Hayabusa auch heute noch und sind die agilen Ninja-Abenteuer nur für Souls-Bezwinger und Leidensfähige schaffbar?

Fangen wir ausnahmsweise mit der Technik an: Die Katana-Schnetzelei läuft bei allen Teilen flüssig, aber mehr als eine bessere Auflösung solltet Ihr optisch nicht erwarten. Grafisch war selbst der ­vergleichsweise jüngste Ableger im Jahr 2012 schon alt­backen, das herumspritzende Blut und fehlende Glied­maßen (Sigma 2) können das aber immerhin etwas kaschieren.

Die Suche nach dem Drachenschwert ist im Erstling das knackigste Unterfangen, denn Heiltränke gibt es nur wenige und Gegner blocken Eure Angriffe problemlos, wenn Ihr Euer Move-­Repertoire aus Rollen, Wandsprüngen und Combos nicht ausschöpft. Da Ihr keine Lock-on-Funktion habt und Feinde auch oft von außerhalb Eurer ­Sichtweite angreifen, werden schon die ­ersten Bosse zur Prüfung Eurer Frustresistenz; immerhin gibt es meist manuelle Speicherpunkte vor diesen Meisterprüfungen. Im zweiten Sigma-Abenteuer wurde damals die Schwierigkeit reduziert, indem man die Gegneranzahl schrumpfte, und eine teilweise vorhandene Selbstheilung sowie eine griffigere Steuerung machen die Kämpfe – auch ohne den Wechsel auf die leichte Schwierigkeitsstufe – für jeden Klingen-Connaisseur genießbar. Die Unterschiede zum Vorgänger sind ansonsten nur geringer Natur. Der dritte Ableger wurde nicht mehr unter der Führung von Creative Director ­Tomonobu ­Itagaki entwickelt und ergab sich dem damaligen Trend von Quick-Time-Events und Non-Stop-Action-Einlagen. Das Ergebnis ist ein lineares Feuerwerk voller Explosionen, Panzern und Helikoptern. Feindliche Schattensoldaten und Hunde mit Ninja­schwertern lassen sich ohne große Gegenwehr niedermetzeln.

Jede der drei Geschichten hat einen gewissen Trash-Charme. Schade ist nur, dass Gegner, Waffen und Fähigkeiten fast immer identisch sind.

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besser abgeschnitten als gedacht, hab mit einer 70 gerechnet.
gerade weil es die sigma teile sind reizt es mich so garnicht. hät so gern black und den originalen 360er gaiden 2 teil gespielt. aber so hmm naja….der dritte interessiert mich eh nicht die bohne. vllt wenn es mal sehr presiwert ist.
ich vermisse ryu sehr. er hätte einen neuen versuch verdient. zäht mit metal gear und resident evil zu meinen lieblingsspielen. besoners ninja gaiden black…..ein gedicht…..