Obscure II – im Klassik-Test (PS2)

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Zwei Jahre nach den Ereignissen des Grusel-Geheimtipps Obscure setzt die Handlung der Fortsetzung ein, die Überlebenden aus Teil 1 gehen mittlerweile aufs College. Dort feiert man mithilfe eines berauschenden Tees aus ­geheimnisvollen Blüten, die in der Umgebung wachsen. Zu Beginn schlüpft Ihr in die Haut von Corey, dem Kletterkünstler, an seiner Seite ist die Hackerin Mei. Wie im ersten Teil seid Ihr meist als Paar unterwegs, per Tastendruck übernehmt Ihr das Kommando über den Mitläufer. Im Laufe des Spiels steuert Ihr bis zu sieben zotenreißende Teenager, die alle individuelle Stärken aufweisen. So ist das vollbusige Blondchen Amy geschickt im Entschlüsseln von Botschaften, Kenny ist ein kistenschiebender Muskelprotz und Stan knackt gerne Schlösser. Während anfangs noch vorgegeben ist, mit wem Ihr Monster meuchelt und Rätsel löst, habt Ihr später an Sammelpunkten die Wahl. Nur durch den cleveren Einsatz der Fähigkeiten löst Ihr alle Rätsel des Campus. Dort treibt der Konsum der Pflanzen unheimliche Blüten: Bizarre Kreaturen fallen über Euch her, Fleischberge tummeln sich in Verbindungshäusern und verstümmelte Leichen pflastern Euren Weg.

Jederzeit darf ein menschlicher Mitspieler ins Survival-Teenie-Horror-Abenteuer einsteigen und mit Euch zur fröhlichen Monsterhatz blasen. Tauscht Eure Waffen untereinander nach Belieben und legt sie im Menü auf eine der Richtungstasten, heilt Euch gegenseitig oder gebt Feuerschutz, solange Euer Kumpel ein Rätsel knackt. Manchmal müsst Ihr Eure Fähigkeiten sogar kombinieren. Das sieht zwar wie das gesamte Spiel erstaunlich gut aus, spielt sich aber nicht immer so rund wie erhofft. In einer Szene beleuchtet Corey mit einem Scheinwerfer ein Podest, welches Muskel-Kenny verschiebt. Sofort tauchen Monster auf, woraufhin der virtuelle Kameramann panisch die Kontrolle verliert und Kenny die Sicht raubt. Via R2-Button lässt sich zwar die Kamera auf ihn zentrieren, dann sieht Corey aber nicht mehr, wohin er leuchten muss – Pech für Kenny! Entweder marschiert Ihr dann zum Sammelpunkt zurück und rekrutiert einen neuen Kumpel (der Tote ist unwiederbringlich verloren) oder Ihr ladet den letzten Spielstand, der aufgrund des neuen Speichersystems schon mal etwas zurückliegt. Wo Ihr im Vorgänger mit Disks jederzeit speichern durftet, sichert Ihr Euren Fortschritt mittlerweile nur noch an vorgegebenen Punkten, die zudem aussehen wie die bösen Blumen. Seltsame Entscheidung, denn davon hält man sich eher fern, oder?

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Gast

Fand die Reihe damals echt ziemlich cool, schade dass sie dann nicht mehr weitergeführt wurde. Aftermath habe ich heute noch in meiner PSP Sammlung.