Open Roads – im Test (Xbox Series X)

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Studio Fullbright sorgte 2013 mit dem Walking Simulator Gone Home für ein berührendes Erlebnis. Bei der Entwicklung von Open Roads kam es im Team zu Problemen, die mit dem toxischen Verhalten von Studiogründer Steve Gaynor zusammenhängen sollen. Viele Mitglieder verließen das Studio in dieser Zeit und die Produktion verzögerte sich. Zwar entschuldigte Gaynor sich 2021, jedoch verblieb er als Solo-­Entwickler bei Fullbright. Die restlichen Personen stellten unter dem Label ”Open Roads Team” den Titel ohne ihn fertig. Herausgekommen ist ein etwa dreistündiger Walking Simulator, der nur wenig zu erzählen hat und lediglich durch seine Optik auffällt.

Tochter Tess und Mutter Opal lösen Ihr altes Wohnhaus auf und stoßen dabei auf ein vermeintliches Familiengeheimnis. Dem gehen sie auf einem Roadtrip nach, der mit zwei Schauplätzen eher mager ausfällt. Die meiste Zeit sucht Ihr als Tess nach interaktiven Objekten, die interessant wirken, nehmt sie in die Hand und hofft, dass Ihr mit einem ”Hey, Mama” eine kleine Anekdote dazu erzählt bekommt. Diese Offenbarungen sind leider nur selten spannend und auch die typischen Streitpunkte wie die Beziehungen zum Vater/Ex-Mann oder die Entscheidung für einen College-Besuch bleiben oberflächlich. Zwar könnt Ihr während der Dialoge einige Gesprächsoptionen wählen, doch solltet Ihr Euch davon keine Wendungen erhoffen. Auch das nüchterne Ende ist beim generellen Dahinplätschern keine Ausnahme.

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