Owlboy – im Test (Switch)

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Dessen Protagonist ist der stumme Jüngling Otus, der anfangs von seinem Ausbilder so gemein behandelt wird, dass man ihn sofort gern haben muss. Gleiches gilt auch für Otus’ treuen Freund Geddy (der bereitwillig für Otus Dialoge führt), den zu Euch überlaufenden Grummelpiraten Alphonse und andere Figuren im Owlboy-Universum – die Charaktere sehen nicht nur charmant aus, auch ihr Schicksal und ihre kleinen Macken gehen ans Herz. Gelegentlich darf auch geschmunzelt werden – zum Beispiel wenn die resolute Ladenverkäuferin ­einen Wutanfall bekommt und ihr Personal zusammenfaltet.

Um seine Heimat vor anrückenden Freibeutern und ihrer Gier nach magischen Artefakten zu schützen, flattert Otus durch lichte Wälder und finstere Kavernen, erkundet verwinkelte Tempel und gut bewachte Festungen. Auf Knopfdruck zaubert Ihr einen Kollegen aus dem Ärmel, der hängt dann unten an Otus dran und übernimmt die Schießarbeit. Wie bei einem Twinstick-Shooter feuert Ihr in alle Richtungen – ein rassiges Ballerspiel ist Owlboy aber trotzdem nur selten.

Vielmehr kommt es darauf an, gezielt Treffer zu setzen oder Distanz zu gewissen Feindtypen zu wahren. Otus’ Abenteuer ist außergewöhnlich abwechslungsreich: Im Eulentempel löst Ihr viele Rätsel und quetscht Wolken aus, um Wasser-Schalter zu aktivieren, in Höhlensystemen aktiviert Ihr leuchtende Helfer, im Piratenhort kriecht Ihr durch Luftschächte und sprengt Türen auf. Otus kann nicht nur seine Freunde herumtragen, sondern auch Schalter, heilende Früchte oder (explosive) Feinde greifen, ziehen und sogar werfen. Und mit der Schrotflinte von Alphonse schießt Ihr nicht nur Gegner zu Klump, sondern lasst auch Laubhaufen oder ­Rankenbarrieren in Rauch aufgehen – Owlboy fühlt sich so modern und vielfältig an wie manch aktuelles Action-­Adventure, sieht dabei aber aus wie Euer liebstes 16-Bit-Game.

Weil im Spiel mehr geflogen als gerannt wird, kommt der Kollisionsabfrage mit Geschossen, Gegnern oder Stachelwänden eine wichtige Bedeutung zu – deshalb bietet sich ein Hitbox-Vergleich mit typischen Shoot’em-Ups an. Dabei fällt auf, dass Owlboy weniger ”gnädig”, die Hitbox also größer ist – das kann in engen Korridoren schon mal nerven.

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12. April 2018 9:27

Ich hatte glaube einen Absturz. Steuerung fand ich ok und bis auf einen Boss war es finde ich auch eher recht einfach durch zu kommen. Hoffe kommen noch mehr so Perlen.

Cato
11. April 2018 21:08

Habe es gerade durch. Bin ich eigentlich der Einzige, der sich über die bockige Steuerung und mehrere Software-Abstürze (gern nach geschafftem Bosskampf) geärgert hat? Besonders im letzten Abschnitt bin ich ständig in den Abgrund gerauscht, weil der Punkt, ab dem ein Sprung zum Flug wird, schwer berechenbar ist… Eigentlich habe ich das Spiel bis dahin geliebt, aber ich war dann froh, dass ich durch war.

moshschocker
11. April 2018 18:40

Schönes Teil! Ich werd mir wohl auch die Retail für die Switch gönnen irgendwann.

Rudi Ratlos
11. April 2018 17:33

Für Switch physisch vorbestellt ^_^

Lando
11. April 2018 15:01

Habe es mir als Retail für die PS4 bestellt. Sieht cool aus. 🙂

Max Snake
11. April 2018 14:55

Schon vorbestellt.

D00M82
11. April 2018 14:05

Werde es digital auf der One besorgen und hab es für Switch mal als Retail bestellt

Spriggan
11. April 2018 14:01

Hab’s mir im Sale im E-Store gekauft, wirklich eine Perle von Software 🙂