P-47 II MD – im Import-Test (MD)

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NMKs horizontal scrollende Arcade-­Ballerei P-47: The Phantom ­Fighter aus dem Jahr 1988 wurde damals auf zahlreiche Heimcomputer und auch die PC Engine portiert. Für Segas Mega Drive hatte Publisher Jaleco allerdings besondere Pläne: Die Fans des 16-Bitters durften sich auf ein waschechtes Sequel freuen – wäre es denn tatsächlich erschienen, denn aus unbekannten Gründen wurde das Spiel 1990 gecancelt.

2014 erwarb City Connection die Rechte am Jaleco-Portfolio. Daraus veröffentlichte man zuerst den Soundtrack und zeigte das unfertige Mega-Drive-Spiel auf ein paar Messen – dort war der Zuspruch offenbar groß und schließlich ließ City Connection P-47: The ­Freedom Fighter mithilfe des Homebrew-Experten Habitsoft fertigstellen. Seit Mitte März ist das Modul unter dem Titel P-47 II MD in Japan erhältlich und irgendwann im Sommer soll es dann auch über Retrobit offiziell zu uns in den Westen kommen.

Und darum geht es: Auf den ­Schlachtfeldern des Pazifischen Ozeans im Zweiten Weltkrieg fliegt Ihr durch sechs moderat lange Levels und pulverisiert dabei diverse Feind-Formationen, weicht gegnerischem Beschuss aus und zerlegt schwer bewaffnete Zwischenbosse sowie natürlich auch massive Endgegner.

Euer Flugzeug hält dabei durchaus genreuntypisch sogar ein paar feindliche Treffer aus – Kontakt mit dem Gegner oder dessen Geschossen kostet Euch ­allerdings eine nützliche Smart Bomb, mit der Ihr auf Knopfdruck ­kurzzeitig den gesamten Bildschirm säubern könntet. Ihr fangt mit einer schwächlichen Bordkanone an, abgeschossene Helikopter bringen Euch Goodies wie Power-ups, Speed-ups oder Beiboote mit sehr hilfreichen Extrawaffen ein – ­Fächerschuss, Bomben oder zielsuchende Raketen machen Euch das Leben leichter. Verliert Ihr ein solches, dann werden auch Eure Upgrades komplett zurückgesetzt, vor allem der damit einhergehende empfindliche Geschwindigkeitsverlust kann Euch anschließend ordentlich zusetzen.

Grafisch und technisch wird in P-47 II MD früher Mega-Drive-Durchschnitt geboten: Ein paar Bosse sind beeindruckend groß und viele Stages setzen auf hübsches Parallax-Scrolling. Die eindrucksvollen technischen Spielereien etwa eines Thunder Force IV oder eines Gleylancer sucht Ihr hier allerdings noch vergebens.

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