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Zum Leidwesen aller virtuellen Rambos kann Heldin Joanna nicht unbegrenzt viel schleppen. Insgesamt vier Plätze stehen im Inventar für Wummen zur Verfügung. Handfeuerwaffen benötigen einen Slot, Maschinenpistolen zwei und schwere Geschütze wie Raketenwerfer oder M60-Minikanone deren drei. Dieses System sorgt nicht nur vor, sondern auch während einer Mission für eine Prise Taktik im Sinne von ‘Soll ich das Scharfschützengewehr mitnehmen oder besser auf eine MP vertrauen?’ Entscheidungshilfe leisten die Sekundär- beziehungsweise Tertiärfunktionen der Schießprügel. Über Erstere verfügt jede Waffe, ein drittes Feature bieten immerhin noch ein halbes Dutzend Knarren.
Die Zusatznutzen-Spanne reicht von banalen Sachen wie Schalldämpfer und Taschenlampe über in einigen Arealen nahezu unverzichtbare Erweiterungen im Stile eines Gefahrendetektors, der Feinde mit einer roten Umrandung markiert, bis hin zu abgefahrenen Hightech-Gimmicks wie Hologrammprojektor und Tarnschild.
So viel zur Waffentheorie – Zeit, die Ballermänner auszuprobieren. Während des Solo-Abenteuers reist Joanna rund um den Globus, besucht unter anderem verfallene Tempelanlagen, ein fernöstliches Anwesen sowie geheime Forschungsstationen. Eure virtuellen Tummelplätze bieten folgerichtig die komplette Spanne an Räumlichkeiten: Klaustrophobische Gangsysteme, verwinkelte Stadtviertel und offene Bereiche geben sich ein Stelldichein. Wisst Ihr mal nicht weiter, dann wartet einfach, bis blinkende Pfeile auf dem Boden erscheinen. Diese zeigen, wo’s lang geht. An sich ein pfiffiges Feature, aber es riecht doch verdächtig nach ‘Wir haben die Areale zu unübersichtlich gestaltet und müssen den Spieler nun an die Hand nehmen.’
Haben es die Entwickler vorgesehen, dürft Ihr Levelinterieur auch zum Schutz benutzen – ein A-Button-Symbol signalisiert ‘Hier kann ich in Deckung gehen’. Als ob dieses ‘Mal klappt’s, mal klappt’s nicht’-Prozedere nicht schon frustrierend genug wäre, es funktioniert mitunter auch nicht korrekt. Statt sich planmäßig hinter einem Container zu verschanzen, schwingt Joanna ihren knackigen Körper schon mal um das Objekt herum und steht dann mitten in der feindlichen Schusslinie. Frau Dark hat zwar das Springen noch nicht gelernt, dafür beherrscht sie eine elegante Ausweichrolle und das Entwaffnen der Gegner – beides im Nahkampf unverzichtbar.









Mir hat das Game damals im Multiplayer ziemlich Spaß gemacht! Fand das gar nicht soo schlecht, wie die Bewertungen ausgefallen sind. Aber ja, es war bei weitem nicht so gut wie Perfect Dark auf dem N64.
@Eydrian
Super Metroid ist easy-peasy, man hat ja 3 Stunden Zeit und % ist Wurscht. Fusion ist da schon haerter fuers beste Ende – 2 Stunden und 100% sind notwendig.
Vorher besorge ich mir besser einen Goldfisch, der mir das vorspielt.
Und wenn Du es ganz Hardcore willst, bind Dir die Augen zu und die Hände auf den Rücken und spiel es dann mit den Füßen, ohne einen Schuss abzugeben! 😉
Versuch dich man im Koop alleine auf Dark Agent, wo du dann das Pad in bestimmten Situationen schnell wechseln musst (Rooftops Escape u.a.). Das Spiel gewinnt dadurch eine weitere Facette. 😀
Fand das Spiel auf normal schon mega-ätzend und will gar nicht wissen, wie es dann auf höheren Schwierigkeitsgraden ist…
Hab mich dann auf leicht durchgequält und es seitdem nie wieder angefasst.
@Revan
Was durchspielen heisst, muss ja jeder fuer sich persoenlich entscheiden. Manche Spiele machen halt nicht Bock genug, um sie aufm hoechsten Schwierigkeitgrad durchzuspielen und die Zeit zu investieren, auch wenn man auf “normal” ne gute Zeit hatte. Bei geilen Games siehts dann anders aus. Fuer mich ist z.B. ein Metroid erst durchgespielt, wenn ich das beste Ende ohne Guide gesehen habe, andere sind zufrieden, den Boss besiegt zu haben. Voellig OK.
@Kratos:
“Durchgespielt” hast du PDZ erst, wenn du es auf “Dark Agent” (“sehr schwer”) absolviert hast – das macht richtig Laune 😁
Hab ich letztes Jahr im GP durchgespielt… Fand ich ganz geil. Der Vorgänger war mir aber zu Retro. Mit dem Leveldesign kam ich überhaupt nicht klar.
Am meisten geschockt hatte mich damals, dass die Challenges aus dem Vorgänger wegrationalisiert wurden und es im Grunde nur 6 Multiplayer-Maps gab 🙈
Auch das Level-Design war irgendwie “zäher” als beim legendären N64-Original.
Trotzdem war mir dieses 360-Rare deutlich sympathischer als das darauffolgende Kinect- bzw Sea of Thieves-Rare von heute :'(
So groß erhofft und am Ende ufff….