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Aber Ihr wollt den Widersachern doch sicher nicht davon laufen, oder? Also Bleispritze gezückt und rein ins Getümmel! Die Scharmützel machen dank exakter Steuerung (in puncto Präzision mit Halo 2 vergleichbar) und penibler Trefferzonenabfrage eine gute Figur. Die künstliche Intelligenz Eurer Opponenten schwankt je nach Situation und Schwierigkeitsgrad zwischen ‘dumm wie Brot’ und ‘alles sehender und wissender Superbösewicht’ – das sorgt mal für Belustigung, mal für nervige Instant-Tode. Fangt Ihr Euch im Gefecht einen Treffer ein, ist das zunächst nicht so schlimm: Geht einfach in Deckung und wartet, bis sich der Gesundheitsbalken wieder füllt. Erst wenn es währenddessen weitere Einschläge in Euren Digi-Körper hagelt, wandelt sich der so genannte Schockschaden in dauerhaften Energieverlust um.
Ziemlich fummelig gestaltet sich schließlich der Waffentausch innerhalb einer Mission. Wollt Ihr Euch die Wumme eines erledigten Widersachers krallen, müsst Ihr direkt über dem Objekt der Begierde stehen. Leuchtet das Wechseln-Symbol auf, reicht ein Druck auf die Y-Taste und der neue Ballermann prangt in Joannas manikürten Händen. ‘Was soll daran fummelig sein?’, mag jetzt manch einer denken. Zum einen passiert es nicht selten, dass mehrere Knarren dicht nebeneinander liegen. Dann heißt es millimetergenau manövrieren, um die gewünschte Waffe zu erhalten. Zum anderen kann es vorkommen, dass Ihr eine Waffe in der Hand habt, die Ihr gar nicht loswerden wollt. Drückt Ihr dann – weil vorher in den Levels hundertfach praktiziert – den Y-Knopf, fliegt sie unbeabsichtigt in hohem Bogen davon. Also rumlatschen, suchen und wieder aufheben. Dass die Wummen unterschiedlich viele Inventar-Slots in Anspruch nehmen, verkompliziert die Angelegenheit weiter. Und wenn Ihr das alles während eines heftigen Schusswechsels mit Munitions- und Energieknappheit (vor allem in Multiplayer-Matches) machen sollt, dann wird’s definitiv fummelig!
Was dem Solo-Abenteuer an Esprit abgeht, kompensiert der umfangreiche Multiplayer-Part – falls man dem geselligen Zockerlebnis zugeneigt ist. Von der Option, die Singleplayer-Missionen kooperativ mit einem Mitspieler zu absolvieren, über diverse klassische Modi wie ‘Deathmatch’ und ‘Capture the Flag’ bis hin zu der an ”Counter-Strike” erinnernden Taktik-Schlacht ‘DarkOps’ ist alles vorhanden, was das Online-, LAN- und Splitscreen-Herz begehrt. Feinheiten wie in der Größe veränderbare Maps und Bestenlisten sind das Sahnehäubchen auf der üppigen Multiplayer-Torte.









Mir hat das Game damals im Multiplayer ziemlich Spaß gemacht! Fand das gar nicht soo schlecht, wie die Bewertungen ausgefallen sind. Aber ja, es war bei weitem nicht so gut wie Perfect Dark auf dem N64.
@Eydrian
Super Metroid ist easy-peasy, man hat ja 3 Stunden Zeit und % ist Wurscht. Fusion ist da schon haerter fuers beste Ende – 2 Stunden und 100% sind notwendig.
Vorher besorge ich mir besser einen Goldfisch, der mir das vorspielt.
Und wenn Du es ganz Hardcore willst, bind Dir die Augen zu und die Hände auf den Rücken und spiel es dann mit den Füßen, ohne einen Schuss abzugeben! 😉
Versuch dich man im Koop alleine auf Dark Agent, wo du dann das Pad in bestimmten Situationen schnell wechseln musst (Rooftops Escape u.a.). Das Spiel gewinnt dadurch eine weitere Facette. 😀
Fand das Spiel auf normal schon mega-ätzend und will gar nicht wissen, wie es dann auf höheren Schwierigkeitsgraden ist…
Hab mich dann auf leicht durchgequält und es seitdem nie wieder angefasst.
@Revan
Was durchspielen heisst, muss ja jeder fuer sich persoenlich entscheiden. Manche Spiele machen halt nicht Bock genug, um sie aufm hoechsten Schwierigkeitgrad durchzuspielen und die Zeit zu investieren, auch wenn man auf “normal” ne gute Zeit hatte. Bei geilen Games siehts dann anders aus. Fuer mich ist z.B. ein Metroid erst durchgespielt, wenn ich das beste Ende ohne Guide gesehen habe, andere sind zufrieden, den Boss besiegt zu haben. Voellig OK.
@Kratos:
“Durchgespielt” hast du PDZ erst, wenn du es auf “Dark Agent” (“sehr schwer”) absolviert hast – das macht richtig Laune 😁
Hab ich letztes Jahr im GP durchgespielt… Fand ich ganz geil. Der Vorgänger war mir aber zu Retro. Mit dem Leveldesign kam ich überhaupt nicht klar.
Am meisten geschockt hatte mich damals, dass die Challenges aus dem Vorgänger wegrationalisiert wurden und es im Grunde nur 6 Multiplayer-Maps gab 🙈
Auch das Level-Design war irgendwie “zäher” als beim legendären N64-Original.
Trotzdem war mir dieses 360-Rare deutlich sympathischer als das darauffolgende Kinect- bzw Sea of Thieves-Rare von heute :'(
So groß erhofft und am Ende ufff….