PO’ed – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Von der witzigen Hintergrundgeschichte bemerkt Ihr im Spiel nichts: PO’ed ist ein klug konzipiertes Schlachtfest in der Ego-Perspektive mit Denkanforderungen bei Levelaufbau und Gegnerplazierung. Den Spieler erwarten in jeder Stufe Abwechslung und taktische Elemente: ”Wo setze ich den Jetpack ein? Wie aktiviere ich den Teleporter?” Arenen durchfliegt Ihr mit Dauerfeuer, verwinkelte Gebäude fordern zurückhal­ten­des Anpirschen. Im ”Boot Camp”-Trainingslevel testen Unentschlossene, ob das Spiel Ihnen liegt. Der große Minuspunkt bei dieser PO’ed-Fassung ist die sklavische Umsetzung des 3DO-Originals. Die Playstation-Fähigkeiten werden nicht berücksichtigt, dabei hätten die ambitionierten Konstruktionen eine bessere Realisation verdient: Oft fehlen Boden- und Deckenstrukturen, flüssiges Scrolling wie in Alien Trilogy vermisse ich schmerzlich, und beim Ruckel-Drehsprung wird mir schwindlig.

Ego-Schlachtepos mit ungewöhnlichen Waffen und komplexer Stockwerk-Architektur. Kocht technisch auf Sparflamme.

Singleplayer67
Multiplayer
Grafik
Sound
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MontyRunner
12. September 2018 10:37

Ach ja, Alarmstufe Rot. Den habe ich vor einer Woche seit Jahren mal wieder gesehen. Damals fiel mir nicht auf, wie platt der Film ist; hat trotzdem wieder Spaß gemacht.

Und Meet The Feebles ist einer meiner Alltime Favorites; Jackson’s Meisterwerk.

PO’ed? Nie von gehört 😉

MadMacs
12. September 2018 10:22

Meet the Feebles war genial. Den fand ich (damals) klasse.

Vreen
12. September 2018 10:11

Irgendwie hatte das Spiel immer etwas ekelhaftes. Als hätte man einen fäkalen albtraum irgendwo auf einem Niveau zwischen meet the feebles und einem tromafilm…

MadMacs
11. September 2018 9:23

Wegen dem Spiel wollte ich mir damals eine 3DO kaufen. Habe ich zum Glück nie getan.
Ich habe mir das Spiel auf der Playstation gekauft und fande es ziemlich grottig.