
Meinung
Thomas Nickel meint: Nicht nur weil ich ein großer Fan von Dragon Quest Builders bin, hat mich Pokopia sofort gepackt: Omega Force hat nicht bloß das bekannte ”Builders”-Konzept mit einem Pokémon-Anstrich versehen, sondern etwas ganz Neues auf die Beine gestellt. Pokopia ließe sich grob als Minecraft + Animal Crossing + Pokémon umschreiben, aber tatsächlich greift dieser Vergleich zu kurz. Das Spiel ist bis zum Anschlag gefüllt mit kreativen Ideen und spielerischen Möglichkeiten, immer wieder entdeckt oder versucht Ihr etwas – sowohl im Kleinen als auch im Großen. Ihr könnt einen halben Tag damit verbringen, einfach nur die Wünsche Eures Karpador zu erfüllen und dem roten Burschen eine richtig gemütliche, kleine Bleibe bauen. Oder Ihr nehmt ein großes Projekt in Angriff: Tragt einen Berg ab, grabt eine Höhle oder führt einen Großputz durch – alles, was Ihr tut, ist interessant und fühlt sich belohnend an. Und so werkelt Ihr motiviert vor Euch hin und merkt kaum, wie Stunde um Stunde vergeht. Ihr entdeckt immer wieder völlig neue Funktionen und Möglichkeiten, verliert Euch in Details oder wagt den großen Sprung und geht ein komplett neues Biom an. Da stören auch Detailschwächen wie die gerade zu Beginn noch etwas eintönige Musik und die nicht durchgehend präzise Steuerung beim Abtragen von Blöcken kein bisschen.








