Pokémon Stadium – im Klassik-Test (N64)

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Das Monster mit der höheren Initiative beginnt den Schlag­abtausch, der durch unzählige farbenfrohe Ani­mationen in Szene gesetzt wird. Initiiert z.B. das Boden-Pokémon Tragosso ein Erdbeben, so tut sich der Untergrund auf der Gegnerseite auf, der Feuersturm des Kampfmonsters Ma­chollo lässt den Kon­trahenten in einem Flammenmeer baden. Nach jeder Runde wählt Ihr eine weitere Aktion aus oder wechselt Euer angeschlagenes Pokémon gegen ein frisches. Heilen lassen sich die Monster während des Kampfes allerdings nicht: Auf die von der Game-Boy-Ver­sion bekannten Items wie Lebens­elixiere und Kraft­tränke müsst Ihr im Stadion verzichten. Habt Ihr die Hitpoints aller drei Gegnermonster auf Null reduziert, bekommt Ihr ein Zusatz-Continue spendiert und versucht Euch am nächsten Trainer.

Da vier Wettbewerbe auf Dauer zu dürftig wären, bietet Euch Nintendo etlichen Schnickschnack drumherum. So könnt Ihr in Professor Eichs Labor herumstöbern, in der Ruhmeshalle Eure Monster-Kollektion bewundern oder zur härtes­ten Heraus­for­derung antreten: Der Arenaleiterburg. Dort müsst Ihr die acht Arenaleiter samt Gefolge besiegen, um als Prämie ein Pokémon einzusa­cken, das Ihr auf Euer Game-Boy-Modul übertragen dürft.

Wer gerne Gesellschaft vorm Fern­seher hat, darf sich mit einem mensch­lichen Gegner duellieren oder mit bis zu drei Spielern abwechselnd gegeneinander oder im Team gegen den Computer antreten. Zusätzliche Stimmung bringen neun witzige Minispielchen à la Mario Party. So werden beim ‘Duell der Schnarcher’ die Konkurrenten durch ­exakt getimten Knopfdruck hypnotisiert, der ‘Rattfratz’-Hürdenlauf erfordert aus Leichtathletik­spielen bekanntes Tasten­hämmern. Freunde japanischer Ess­kultur amüsieren sich besonders über ‘Schlurps Sushi-Karussel’. In einer Sushibar schlabbert Ihr Euch mit langzüngigen Poké­mon gegenseitig Fisch vom Teller.

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