Portal 2 – im Klassik-Test (PS3 / 360)

1
42
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:,
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Würfel, Kuchen sowie blaue und orange Portale. Seit Oktober 2007 reicht die Nennung dieser Objekte und selbst Menschen mit eher oberflächlichem Interesse an Games wissen, was gemeint ist. Portal erreichte als ­eigenständiger Titel und als Teil der Orange Box mit Half-Life 2 und Team Fortress 2 schnell den Status eines ­Kultspiels. Nachbauten der Portal-Gun, Companion-Cubes als Halloween-Kostüme und Vorlesungen an Universitäten zeigten, dass die Ideen­welt von Porta“ ein breites Fanpublikum gefunden hatte. Die Grundidee zum Spielprinzip mit Teleportation über frei wählbare Ein- und Ausgänge stammt aus Narbacular Drop, das Absolventen des DigiPen Institute of Technology im Jahr 2005 vorstellten. Der in Seattle beheimatete Entwickler Valve erkannte das Potenzial des Spiels, vergab an die Erfinder gleich reihenweise Arbeitsverträge und transformierte das Setting in eine Sci-Fi-Testarena, deren 19 Kammern eine ungewöhnliche Mischung aus Shooter und Rätselspiel ergaben. Nach dem Erfolg bei Kritikern und Spielern war eine Fortsetzung ein Muss. Doch wie baut man einen Nachfolger, wenn das Ausgangsspiel doch eher an ein sehr langes Bonuslevel erinnert?

Für Portal 2, das nun als eigenständiger Titel erscheint, fand Entwickler Valve eine eher konventionelle und dabei nicht immer stringente Lösung. Das Rezept lautet: mehr von den bewährten Techniken, ständige Variation der Stilmittel und Kombination mit Neuem. Das Spiel unterteilt sich in acht Kapitel, die wie im Vorgänger durch Aufzugsequenzen mit Transport zum jeweils nächsten Levelabschnitt unterteilt sind. Kern bleiben die Testkammern mit unterschiedlichen Herausforderungen, während zur Mitte dann jedoch auch Bunkersysteme und große Plattformen für Abwechslung sorgen.

Der Spieler findet sich in der Rolle der Heldin Chell und zu Beginn in einem karg eingerichteten Schlafzimmer wieder, das jedoch schnell von Erschütterungen heimgesucht wird. Dabei offenbart sich, dass dieses Zimmer nur einer von Hunderten Containern ist, die in einer gigantischen Konstruktion der Firma Aperture Science gehalten werden. Doch der gesamte Komplex scheint instabil zu werden und Chell muss nun versuchen, den drohenden Kollaps aufzuhalten. Als Weggefährte fungiert der redselige Roboter Wheatley, der Euch als sogenannter ­Personality Core durch die Level­abschnitte mit mehr oder weniger Beteiligung und schlauen Ratschlägen begleitet. Im englischen O-Ton wird dieser kugelrunde Charakter mit Pixar-Qualitäten von Stephen Merchant (Comedypartner von Ricky Gervais) gesprochen, während in der deutschen Fassung die nicht ganz so passende Synchronstimme von Brad Pitt aus den Boxen schallt. Eine zentrale Rolle in der Geschichte übernimmt wieder GLaDOS (Genetic Lifeform and Disk Operating System), dessen Rolle wie schon im Vorgänger zwischen Freund und Feind pendelt.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Sanftmut
24. September 2026 16:24

Seit Jahren auf meinem Pile of Shame, obwohl ich den Ersten schon so gut fand.